Knall zu hörenBombe in Klettenberg erfolgreich entschärft

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Eine Absperrung weist auf einen Bombenfund hin. (Symbolbild)

Eine Absperrung weist auf einen Bombenfund hin. (Symbolbild)

Klettenberg – Die Fliegerbombe in Köln-Klettenberg ist entschärft. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst konnte den Langzeitzünder der englischen Fünf-Zentner-Bombe soeben unschädlich machen. Der Detonator der Bombe musste separat gesprengt werden, sodass ein kleiner Knall zu hören war. Die Sperrungen und Beschränkungen werden nun aufgehoben.

Das Ordnungsamt und die Polizei werden nun umgehend alle Straßensperrungen wieder aufheben. Die Anwohnerinnen und Anwohner können wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Es wird noch einige Zeit dauern, bis die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims und die auf fremde Hilfe angewiesenen Anwohnerinnen und Anwohner im Stadtteil per Krankentransport wieder zurückgekehrt sind

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hatte den Radius für die Evakuierung auf rund 500 Meter festgelegt. Die Evakuierung läuft. Betroffen waren rund 2.800 Anwohnerinnen und Anwohner. 

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Zur Entschärfung wurde die Siebengebirgsallee, die im Norden an den 500-Meter-Radius grenzt, gesperrt. Auch der Bahnverkehr im Bereich Eifeltor wurde für die Entschärfung unterbrochen.

Anlaufstelle eingerichtet

Für Anwohnende wurde eine Anlaufstelle in der Katholischen Grundschule Lohrbergstraße 46 eingerichtet. Dort waren auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsdienstes der Stadt Köln im Einsatz und versorgten die Evakuierten mit Getränken.

Auch rund 130 Bewohner eines Altenheims in der Karl-Begas-Straße waren betroffen, 30 bis 40 von ihnen mussten liegend transportiert werden. Sie wurden in eine Partner-Einrichtung gebracht.

Es mussten 140 Krankentransporte mit Personen vorgenommen werden, die nicht mehr in der Lage waren, ihre Wohnung selbständig zu verlassen. Von ihnen mussten 40 Personen liegend transportiert werden. Ein Großteil der Transporte erfolgte auch für das im Evakuierungsbereich liegende Seniorenheim. (red)

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