Die Lokalredaktion des Kölner Stadt-Anzeiger veranstaltet am 19. Mai einen ersten Live Talk. Das Thema: Wie kann Köln sauberer werden?
Live Talk „100 Ideen für Köln“Auftakt mit Barbara Schock-Werner und AWB-Chef Thomas Thalau

An vielen Orten in Köln sieht es so dreckig und vermüllt aus wie hier am Bahnhof Ehrenfeld.
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Die Lokalredaktion des Kölner Stadt-Anzeiger startet ein neues Talk-Format zur Serie „100 Ideen für Köln“. Zum Auftakt am 19. Mai diskutieren die ehemalige Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner und Thomas Thalau, Chef der Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB) Köln, darüber, wie Köln sauberer werden kann. Außerdem zu Gast: Ein AWB-Mitarbeiter, der täglich dafür sorgt, Kölns Straßen von Müll und Dreck zu befreien. Was erlebt er in seinem Job? Und was wäre seiner Ansicht nach nötig für ein saubereres Köln? Darüber sprechen wir mit ihm.
Die Serie „100 Ideen für Köln“ des „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat vor den Kommunalwahlen im vergangenen Jahr viele Menschen in der Stadt zum Nachdenken, Mitreden und Mitmachen mobilisiert. In diesem Jahr verfolgt die Redaktion, wie es weitergeht mit den vielen guten Ideen, unsere Stadt noch lebenswerter zu machen. Dazu laden wir in loser Folge Experten zu einem Live Talk vor Zuschauern aufs Podium. Wir wollen die Machbarkeit einiger dieser Ideen diskutieren und über Themen sprechen, die in der Stadt für Diskussionsstoff sorgen.
OB Torsten Burmester befürwortete vor seiner Wahl die Idee eines „Sonderbeauftragten für Sauberkeit“
Los geht es mit der Frage: Wie kann Köln sauberer werden? Eine der „100 Ideen für Köln“ stammte von Patrick Adenauer, dem Geschäftsführenden Gesellschafter des Bau- und Immobilienunternehmens Bauwens: Er wünschte sich, die Stadt möge „eine/n Sonderbeauftragte/n für Sauberkeit“ berufen. Beim großen Finale zur Serie im vergangenen Herbst auf dem größten der KD-Schiffe wählten die 500 Gäste diese Idee weit nach vorn. Im persönlichen Ranking von Torsten Burmester, der kurz darauf neuer Oberbürgermeister Kölns wurde, landete der „Sonderbeauftragte für Sauberkeit“ auf Platz zwei hinter der „Schwammstadt“.
Adenauer schrieb bei der Vorstellung seiner Idee: „Eine dreckige und an vielen Stellen verwahrloste Stadt ist ein Zeichen von Desinteresse und Kapitulation. Sollen unsere Besucher und wir selbst am Hauptbahnhof sowie rund um den Dom von Müll und übelsten Gerüchen willkommen geheißen werden? An vielen Ecken in den Stadtteilen ist es nicht besser. Man hat das Gefühl: Die Stadtverwaltung hat das nicht mehr im Griff und Politik wie Bürgern scheint es egal zu sein.“ Und er schlug vor: „Der oder die künftige OB muss für das Thema brennen und das durch Handeln auch zum Ausdruck bringen. Zunächst würde ich einen hochangesiedelten Sonderbeauftragten installieren, der direkten Zugang zum/zur OB hat und täglich berichtet, da reichen 15 Minuten.“
Wie sieht es also aus mit einem solchen Sauberkeits-Beauftragten für Köln? Wäre das die Lösung, um Köln sauberer zu bekommen? Oder was bräuchte es dafür? Darüber wollen wir diskutieren.
Den Live-Talk „100 Ideen für Köln“ veranstaltet der „Kölner Stadt-Anzeiger“ in Kooperation mit der Sparkasse Köln-Bonn. Es moderieren Julia Hahn-Klose und Susanne Rohlfing aus dem Kommunalpolitik-Team der Lokalredaktion. Er findet am 19. Mai um 18.30 Uhr in der Workstage des „Kölner Stadt-Anzeiger“, Amsterdamer Straße 192, 50735 Köln statt. Der Einlass startet ab 18 Uhr. Karten für eine Schutzgebühr von 5 Euro gibt es hier: rausgegangen.de
