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Live-Talk „100 Ideen für Köln“Wie werden Kölns Radwege endlich sicher?

Am 25. November diskutieren der Musiker Stephan Brings, Mobilitätsdezernent Ascan Egerer und Christoph Schmidt vom ADFC Köln beim Live-Talk des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Seien Sie live dabei!

Der Kölner Musiker Stephan Brings fordert mehr Sicherheit auf den Radwegen in Köln.

Der Kölner Musiker Stephan Brings fordert mehr Sicherheit auf den Radwegen in Köln.

Geschützte Radfahrstreifen sollen Unfälle verhindern und mehr Menschen aufs Fahrrad bringen. Doch in Köln gibt es sie bislang nur vereinzelt. Über Chancen, Hindernisse und konkrete Lösungen diskutieren Musiker Stephan Brings, Mobilitätsdezernent Ascan Egerer und Christoph Schmidt vom ADFC Köln beim Live-Talk des „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Ein Bordstein statt einer weißen Linie: In fahrradfreundlichen Städten wie Kopenhagen gehören baulich vom Autoverkehr getrennte Radwege längst zum Stadtbild. Solche „Protected Bike Lanes“ sollen Kollisionen verhindern und zugleich dafür sorgen, dass sich auch Kinder, ältere Menschen und weniger geübte Radfahrerinnen und Radfahrer auf viel befahrenen Straßen sicher fühlen.

In Köln hat sich die Infrastruktur für den Radverkehr in den vergangenen Jahren zwar verbessert. Durchgängig geschützte Radfahrstreifen auf längeren Abschnitten gibt es bislang jedoch kaum. Auf der Turiner Straße will die Stadt nun Trennelemente an der neuen Radspur einbauen. Für andere Hauptverkehrsachsen bestehen derzeit keine vergleichbaren Pläne. Auf den Kölner Ringen etwa verweist die Stadt auf Anforderungen von Polizei und Feuerwehr, Zufahrten, Ladezonen und Parkplätze.

Reicht das aus? Wo braucht Köln dringend baulich geschützte Radwege? Wie lassen sich die Interessen von Radverkehr, Einsatzkräften, Lieferdiensten und Autofahrern miteinander vereinbaren? Und fehlt es vor allem an Platz – oder an Geld, Personal und politischem Mut?

Über diese Fragen wollen wir bei einer weiteren Ausgabe des Live-Talks „100 Ideen für Köln“ sprechen. Zu Gast sind der Musiker und Ideengeber Stephan Brings, Kölns Mobilitätsdezernent Ascan Egerer und Christoph Schmidt, Vorstand des ADFC Köln.

Brings hatte im Rahmen der Serie „100 Ideen für Köln“ vorgeschlagen, deutlich mehr geschützte Radfahrstreifen einzurichten. Beim großen Leservotum landete seine Idee auf dem dritten Platz. Seine Begründung: Aufgemalte Markierungen allein würden insbesondere abends immer wieder von Autofahrern ignoriert. Eine bauliche Trennung könne Radwege wirksamer schützen.

Der ADFC fordert ebenfalls eine physische Trennung von Auto- und Radverkehr, wo immer sie möglich ist – besonders auf Straßen, auf denen Autos mit höheren Geschwindigkeiten unterwegs sind. Das Mobilitätsdezernat steht dem Konzept grundsätzlich positiv gegenüber, verweist jedoch auf praktische Hindernisse und begrenzte Ressourcen.

Wie also kann Köln beim sicheren Radverkehr schneller vorankommen? Welche Straßen eignen sich für geschützte Radfahrstreifen? Und was kann die Stadt von Kopenhagen und anderen Fahrradmetropolen lernen? Darüber diskutieren unsere Gäste mit dem Publikum.

Tickets für 5 Euro gibt es hier zu kaufen.

Der Live-Talk „100 Ideen für Köln“ findet am Mittwoch, 25. November 2026, um 18.30 Uhr in der Workstage der Kölner Stadt-Anzeiger Medien im Neven DuMont Haus, Amsterdamer Straße 192, 50735 Köln, statt. Freie Platzwahl. Freie Parkplätze auf dem großen Parkplatz neben dem Verlagshaus sind vorhanden.