Die wichtige Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln wird für zwei Wochen gesperrt. Reisende müssen sich auf Umleitungen, Ersatzbusse und längere Fahrtzeiten einstellen.
Nächste BaustelleBahnstrecke Düsseldorf-Köln zwei Wochen gesperrt

Die wichtige Nord-Süd-Trasse wird voll gesperrt. (Archivbild)
Copyright: Oliver Berg/dpa
Auf der Bahnstrecke Düsseldorf-Köln, einer der meistbefahrenen Strecken Deutschlands, wird der Zugverkehr ab Freitag (21. August) wegen Bauarbeiten für zwei Wochen unterbrochen. Die Deutsche Bahn bündelt in diesem Zeitraum nach eigenen Angaben Arbeiten an Gleisen, Weichen und Brücken. Fern-, Regional- und S-Bahn-Züge werden umgeleitet oder durch Busse ersetzt.
Die Vollsperrung zwischen Düsseldorf Hauptbahnhof und Köln-Mülheim beginnt am Freitag (21. August) um 21 Uhr und dauert bis Freitag, 4. September, 21 Uhr. Anschließend bleibt die S-Bahn-Strecke zwischen den beiden Bahnhöfen noch für drei weitere Monate bis zum 4. Dezember gesperrt.
Unter anderem erneuert die Bahn im Bereich Langenfeld drei Weichen und knapp 140 Meter Gleis. In Leverkusen wird eine weitere Weiche ausgetauscht. Zwischen Leverkusen und Köln-Mülheim sollen zudem mehr als 7,8 Kilometer Gleis erneuert werden. Dabei werden nach Angaben der Bahn mehr als 8.600 Schwellen und rund 6.500 Tonnen Schotter ausgetauscht.
Viele Verbindungen in NRW betroffen
In Düsseldorf werden zudem drei Eisenbahnbrücken instand gehalten und in Düsseldorf-Benrath ein S-Bahnsteig modernisiert. Diese Arbeiten sollen im zweiten Quartal 2027 abgeschlossen sein.
Im Nahverkehr entfallen während der ersten Bauphase unter anderem die Verbindungen der Linien RE 5 und S 6 zwischen Düsseldorf und Köln-Mülheim. Für mehrere Verbindungen gibt es Ersatzbusse. Die Linie RE 1 wird über Neuss umgeleitet; mehrere Halte zwischen Düsseldorf und Köln entfallen.

Wichtige Nord-Süd-Trasse der Bahn wird voll gesperrt. (Archivbild)
Copyright: Sascha Thelen/dpa
Auch im Fernverkehr kommt es zu Umleitungen, selbst große Bahnhöfe in Köln, Düsseldorf, Duisburg, Essen und Bochum können nicht angefahren werden. Die Bahn verwies darauf, dass die Fahrpläne wegen der beschädigten Wupper-Brücke bei Opladen angepasst werden mussten. Die Fahrplanänderungen würden nach und nach in die Auskunfts- und Buchungssysteme eingearbeitet. (dpa)
