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Neue GeräteStadt Köln hat mit dem Spielplatz Leidenhausen Großes vor

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Momentan gibt es auf dem Spielplatz Leidenhausen wegen der abgebauten Geräte viel Freifläche.

Momentan gibt es auf dem Spielplatz Leidenhausen wegen der abgebauten Geräte viel Freifläche.

Der Spielplatz Leidenhausen soll neue Spielgeräte bekommen. 318.000 Euro nimmt die Stadt dafür in die Hand. Das ist geplant. 

Das Stück Melone im Schatten des Baumes ist schnell verputzt. Dann geht es für Leo wieder zur Wasserpumpe nebenan. Samt Matschstraße ist die der Hit bei den Kindern auf dem Spielplatz Leidenhausen. Zusammen mit der fünfjährigen Fiona und dem sechsjährigen Tom spielt Leo (4) zwischen den Pausen im Schatten immer wieder mit dem kühlen Nass. An den warmen Tagen macht das doppelt so viel Spaß.

Spaß hatten die drei auch immer an der großen Rutsche mit den Kletterelementen. Die ist jedoch seit geraumer Zeit abgebaut. Nach 16 Jahren intensiver Nutzung wurde sie wegen der nicht mehr gegebenen Verkehrssicherheit 2025 abgebaut. Seitdem klafft zwischen der Seilbahn und den Spielgeräten rund um die Matschstraße eine große Lücke. Doch das soll sich ändern. Und dafür will die Stadt 318.000 Euro in die Hand nehmen.

Die Wasserpumpe auf dem Spielplatz Leidenhausen ist der Hit, die neuen Spielgeräte sollen das auch werden.

Die Wasserpumpe auf dem Spielplatz Leidenhausen ist der Hit, die neuen Spielgeräte sollen das auch werden.

Eine Kletterlandschaft mit einer Länge von rund 26 Metern

So ist geplant, auf der rund 900 Quadratmeter großen Sandfläche eine knapp 26 Meter lange Kletterlandschaft zu errichten. Die soll in drei Bereiche gegliedert und stellenweise in ihrer Funktion einem Seilgarten ähneln. Es ist vorgesehen, im vorderen Teil der Kletteranlage, der an den Spielbereich der jüngeren Kinder grenzt, einzelne Podeste in unterschiedlicher Höhe und Ausführung aneinanderzureihen. Die Podeste bestehen teilweise aus Holzbohlen oder verschiedenen Netzstrukturen. Sie können über eine Strickleiter und einen schrägen Balanciersteg am Anfang der Anlage, einen mittig angeordneten Aufstieg, einen seitlichen schrägen Netzaufgang sowie eine zweite, höhere Strickleiter erreicht werden. Im vorderen Bereich der Anlage ist eine 2,50 Meter hohe Wellenrutsche vorgesehen. Auch soll es eine Überdachung geben, die auch Schutz vor der Sonne bieten soll.

Eine querliegende Wellenleiter, über die die Kinder auf etwa 2,50 Meter Höhe in den mittleren Bereich der Anlage zu sechs dreieckigen Holzpodesten in unterschiedlicher Höhe gelangen, soll eine erste Herausforderung darstellen. Es ist auch beabsichtigt, an einer anderen Seite zwei schräge, zwei Meter hohe Kletterstangen anzuschließen. Ein weiteres Kletterelement soll in seiner Ausführung an einen Seilgarten erinnern. Einzelne Holzstämme und -pfosten dienen dabei den Kindern als Halt und Zwischenstation für die anschließenden Übergänge.

Bezirksvertretung Porz nickt das Vorhaben einstimmig ab

Des Weiteren soll das große Spielgerät Balancierbalken mit Hangelringen und Kletternetz, hohe Stelzen, einen Plankensteg und einen Gummigurtsteg bekommen. Ebenfalls ist eine drei Meter lange Bogenbrücke zu einem weiteren Spielturm mit Sonnendach geplant. „Die Anlage wird so konzipiert, dass je nach Fähigkeit und Alter, viele Hindernisse nur durch gegenseitige Hilfestellungen – wie Festhalten und Abstützen – überwunden werden können“, heißt es in einer Beschlussvorlage der Verwaltung, die in die Bezirksvertretung Porz eingebracht wurde. Dies soll die Interaktion zwischen Kindern mit und ohne Einschränkungen fördern und die soziale Kompetenz stärken und das Kennenlernen anderer Kinder fördern. Das ist im Sinne der Bezirksvertretung Porz, die die Vorlage einstimmig abgesegnet hat.

„Toll, dass die Stadt und die Politik hier neue Spielmöglichkeiten für die Kinder schaffen wollen“, sagt Rick Steinbach. Mit seinem Sohnemann Tom kommt er regelmäßig auf den Spielplatz Leidenhausen. „Wir machen daraus immer einen richtigen Familienausflug“, sagt Steinbach. Neben dem Spielplatz sind für Familie Steinbach weitere Anlaufstationen unter anderem die Gehege mit Rot- und Schwarzwild, die Greifvogelschutzstation sowie das Café im alten Gutshof. „Und dahin machen wir uns jetzt auf den Weg“, sagt Toms Mama Vanessa. Im Schatten der großen Linde im Innenhof wollen sie ein Eis genießen.