Am Donnerstag (10. September) hat es in Köln einen Probealarm gegeben. Bundesweit testeten Städte ihr Warnsystem mit Sirenen.
Testlauf für den ErnstfallIn Köln heulten am Donnerstag wieder die Sirenen

Probealarm: Sirenen heulten am Donnerstag (10. September 2026) in Köln.
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Alarm in Köln: Die Stadt hat am Donnerstag (10. September) wieder ihre Warnsysteme getestet. Pünktlich um 11 Uhr waren die 136 Sirenen in der Stadt zu hören. Außerdem meldeten Smartphones die Probewarnung über die Warn-Apps Nina und Katwarn sowie via Cell Broadcast über das Mobilfunknetz.
Und auch außerhalb von Köln meldeten sich die Warnsysteme in Deutschland. Der Probealarm in Köln war Teil des bundesweiten Warntags, bei dem Bund, Länder und Kommunen ihre Systeme auf Funktionalität überprüfen. Gleichzeitig soll den Bürgerinnen und Bürgern aber auch vermittelt werden, wie sie sich in einem wirklichen Notfall verhalten sollen.
- Der Probealarm begann um 11 Uhr mit einem einminütigen Dauerton, der im Ernstfall „Entwarnung“ bedeutet.
- Dann folgte eine fünfminütige Pause.
- Ab 11.06 Uhr war ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton zu hören. Dabei handelt es sich um das eigentliche Warnsignal, das bei einem echten Notfall auf eine Gefahrenlage hinweist.
- Es folgte eine weitere fünfminütige Pause.
- Um 11.12 Uhr schloss ein einminütiger Entwarnungsdauerton den Probealarm ab.
Im Ernstfall heißt die Auslösung der Sirenen: geschlossene Räume aufsuchen, Passantinnen und Passanten bei sich aufnehmen, Türen und Fenster geschlossen halten und Radio einschalten. Dort schaltet sich dann die Leitstelle der Feuerwehr direkt in das Programm von Radio Köln und wiederholt ihre Durchsagen alle 15 Minuten.
Probealarm soll Verhalten bei akuten Gefahren trainieren
Bei einer Katastrophe werden die Sirenen in einem Umkreis von drei Kilometern um den Gefahrenbereich herum ausgelöst. Neben Sirenen, den Warn-Apps und dem Radio-Programm warnen und informieren bei einer akuten Gefahr auch die rund 130 privaten Werbetafeln im Stadtgebiet. Dort werden laut Stadt Köln dann Kurzinformationen mit Verhaltensweisen angezeigt.
Ebenso kann man die Meldungen als RSS-Feed abonnieren. Im Ernstfall setzt die Stadt gegebenenfalls auch Lautsprecherwagen ein. Die Rückmeldungen, ob und wie alle Sirenen funktionieren, erfolgt durch ein Zustandsüberwachungssystem. Das System meldet, ob die Sirenen auch tatsächlich einen Ton abgegeben haben. (red)
