Die queere Community in Köln reagiert auf den Anschlag auf den Berliner CSD und ruft zu einer Protestaktion in der Innenstadt auf.
Nach CSD-AnschlagSolidarität und Protest – „Queer March“ zieht am 9. August durch Köln

Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin ruft die queere Community Kölns zu einer Solidaritätsdemo auf. (Archivbild)
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Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin ruft die queere Community in Köln zu einer Solidaritätsdemonstration auf. Am Sonntag (9. August) wollen Organisationen und Vereine wie Cologne Pride und das queere Jugendzentrum Anyway dafür zusammen mit ihren Unterstützern durch Köln marschieren. Der „Queer March“ soll um 14 Uhr an der Deutzer Werft starten und am Friesenplatz enden.
Nach dem islamistischen und queerfeindlichen Anschlag auf den CSD in Berlin, der unter dem Motto „Haltung ist hot“ stattgefunden hatte, sei es nun „notwendiger denn je“, Haltung zu zeigen, „mit einer breiten Mobilisierung verschiedener Vereine, Organisationen und Gruppierungen“, erklären die Veranstalter.
Solidarität nach CSD-Anschlag: Queer March zieht durch Köln
„Wer die Freiheit der queeren Community, die Freiheit dieser Gesellschaft anfechten und einschränken will, legt sich mit den Falschen an“, heißt es im Aufruf zum „Kölner Queer March“. Gleichzeitig betonen die Organisatoren: „Wir lassen uns auch nicht von Rechtsextremist:innen instrumentalisieren – vor allem nicht im Hass gegen Menschen muslimischen Glaubens.“
Die Veranstalter fordern zudem mehr als nur „Worte der Solidarität“ – ein allgemeines Engagement von Staat und Gesellschaft sei jetzt gefragt, heißt es weiter. „Wir fordern von Bund, Ländern und Kommunen Maßnahmen, dass queere Strukturen und queeres Leben nachhaltig geschützt und gestärkt werden, um der wachsenden Queerfeindlichkeit in unserer Gesellschaft begegnen zu können.“
Daher seien die queere Community und ihre Unterstützerinnen und Unterstützer aus Nordrhein-Westfalen aufgerufen, am „Queer March“ in Köln teilzunehmen und sich für Vielfalt, Akzeptanz und Weltoffenheit stark zu machen, so die Organisatoren. (das)
