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Neuer Rekord in DüsseldorfRhein-Pegel fällt in Köln erneut auf historischen Tiefstwert

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Das seit Wochen herrschende Niedrigwasser des Rheins sorgt in Köln und Nordrhein-Westfalen erneut für Tiefstwerte.

Das seit Wochen herrschende Niedrigwasser des Rheins sorgt in Köln und Nordrhein-Westfalen erneut für Tiefstwerte.

Der Rhein-Pegel war schon im Sommer niedrig wie nie. Während in Köln nun erneut der Tiefstwert erreicht wird, liegt Düsseldorf bereits darunter. 

Das seit Wochen herrschende Niedrigwasser des Rheins sorgt in Nordrhein-Westfalen erneut für Tiefstwerte. In Köln lag der Pegelstand am Samstag (26. September) bei den viertelstündlichen Messwerten der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes mehrfach bei lediglich 44 Zentimetern. Das entspricht dem absoluten Tiefstwert von 44 Zentimetern, der zwischen dem Abend des 17. August und dem Morgen des 18. August mehrfach registriert wurde.

Der Tagesmittelwert der viertelstündlichen Messungen betrug an diesen beiden Tagen jeweils 45 Zentimeter. Dieses bisherige Rekordtief könnte in Kürze unterschritten werden. Laut der aktuellen Vorhersage des Elektronischen Wasserstraßeninformationssystems des Bundes („ELWIS“) werden auch am Sonntag 44 Zentimeter erwartet.

Niederwasser im Rhein: Neuer Negativrekord in Düsseldorf

In Düsseldorf unterschritt der Pegelstand indes bereits am Samstagmittag mit - 3 Zentimetern den bisherigen Rekordwert aus August um zwei Zentimeter, wie aus den Daten hervorgeht. Es wird erwartet, dass der Wasserstand am Sonntag und Montag abermals fallen könnte.

Der Rhein führt weiter Niedrigwasser, die Trockenheit sorgt für niedrige Pegelstände.

Der Rhein führt weiter Niedrigwasser, die Trockenheit sorgt für niedrige Pegelstände.

Weiter rheinaufwärts bei Duisburg-Ruhrort könnten den Daten zufolge am Sonntag Rekordwerte von 126 Zentimetern erreicht werden. Aktuell liegt der Pegelstand dort bei 130 Zentimetern, knapp über dem Rekord-Niedrigstand von 129 Zentimetern. Die Pegelstände des Rheins der verschiedenen Messstationen sind nicht direkt miteinander vergleichbar, da es keinen einheitlichen Nullpunkt für alle gibt.

Nachhaltige Entspannung der Lage nicht in Sicht

Bereits am Freitag hatte ein Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Rhein (WSA) von einer weiterhin angespannten Lage berichtet. Das Niedrigwasser macht der Schifffahrt seit Monaten zu schaffen. Frachtschiffe können nur noch mit deutlich eingeschränkter Ladung fahren. „Die zur Verfügung stehende Fahrrinnentiefe bleibt eingeschränkt und reduziert sich durch die Entwicklung der Pegelstände somit weiter“, sagte der WSA-Sprecher.

Nach Einschätzung der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) von Freitag ist eine nachhaltige Entspannung der Niedrigwassersituation aktuell weiterhin nicht in Sicht. Möglicherweise könnten für die erste Oktoberwoche angesagte Niederschläge vorübergehend etwas Entlastung bringen. (dpa/das)