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Toiletten, Bastei, HauptbahnhofIdeen für Köln – TH Köln zeigt Masterarbeiten der Architektur

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Plastische Darstellung zum Entwurf von Georg Brummer für die Kölner Bastei

Eine plastische Darstellung zum Entwurf von Georg Brummer für die Kölner Bastei. Der Titel: „die bastei am rhein zu köln“

Die Absolventen der TH Köln schlagen etwa bessere öffentliche Toiletten und eine Zukunftsvision für die Bastei vor. Im Belgischen Viertel sind sie ausgestellt.

Die Technische Hochschule Köln hat drei Masterarbeiten der Architektur ausgezeichnet. Für ihre Ideen für Köln haben die drei Absolventinnen und Absolventen jeweils den mit 1000 Euro dotierten Masterpreis der Fakultät für Architektur erhalten. Die drei und 23 weitere Abschlussarbeiten stellt die TH Köln noch bis Ende Oktober im Belgischen Viertel zur Schau.

Eine der drei Gewinnerinnen ist Bex Maher. In ihrer Masterarbeit hat sie sich mit öffentlichen Toiletten in Köln beschäftigt und einen internationalen Vergleich angestellt. Das Ergebnis: Das Angebot an öffentlichen Toiletten ist unzureichend. Maher hat ein Konzept entwickelt, das nicht nur zusätzliche Toiletten vorsieht, sondern auch inklusiv ist. Es berücksichtigt Barrierefreiheit, Gendergerechtigkeit und die Bedürfnisse von Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen.

Köln: Wie kann die Zukunft der Bastei aussehen?

Der zweite Gewinner Georg Brummer hat sich mit der Bastei beschäftigt. Seine Masterarbeit legt mögliche Zukunftsszenarien für das bekannte Kölner Bauwerk auf den Tisch. Brummer hat die Geschichte des Gebäudes untersucht und drei Pläne entwickelt: eine temporäre und rückbaubare Lösung, eine freie Neuschöpfung nach historischen Bezügen sowie einen experimentellen Ansatz, bei dem Künstliche Intelligenz Entwürfe im Stil verschiedener Architekturbüros erstellt.

Auch die Masterarbeit von Franci Cüpper hat die TH Köln ausgezeichnet. Cüpper hat sich mit dem Bereich rund um den Breslauer Platz, den Busbahnhof und den Musical Dome „einen der schwierigsten Orte der Kölner Innenstadt“ vorgenommen, wie die TH Köln schreibt. „Die Wege zwischen Hauptbahnhof, Innenstadt und Rhein sind heute wenig attraktiv und teilweise unterbrochen.“ Cüpper hat drei miteinander verbundene Baukörper entwickelt, die unterschiedliche Funktionen aufnehmen – vom neu geordneten Busbahnhof über eine Markthalle bis zu einem Kulturbau für Konzerte und Theater.

Diese und weitere herausragende Abschlussarbeiten zeigt die TH Köln in ihrer Masterschau 2026. Noch bis zum 29. Oktober sind sie in der Stiftung für Kunst und Baukultur Britta und Ulrich Findeisen in der Venloer Straße 19 ausgestellt. Geöffnet ist die Ausstellung montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr. (tli)