Zeichen gegen Rassismus in KölnStadt soll auf Tafeln für Toleranz werben

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Ratssaal

Ratssaal (symbolbild)

Köln – Die Stadt soll einem Anliegen der Initiative „Respekt!“ folgen und den Botschaft „Für Weltoffenheit und Respekt – gegen Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus“ auf Tafeln und in Inschriften im Stadtbild sichtbar machen.

Das Ratsbündnis, SPD, Linke, FDP, Die Fraktion und Ratsfrau Nicolin Gabrysch (Klima-Freunde) haben in einem gemeinsamen Antrag die Verwaltung beauftragt zu prüfen, wie das umgesetzt werden kann.

Verschiedene Initiativen seien mit diesem Wunsch an die Ratsfraktionen herangetreten. Die Tafeln mit der Botschaft könnten zum Beispiel am Rathaus und den Bezirksrathäusern, an Gebäuden, in denen Dezernate untergebracht sind, städtischen Kultureinrichtungen oder auf Bussen und Bahnen der Kölner Verkehrs-Betriebe angebracht werden, hieß es.

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Ähnliche Kampagne gab es bereits im Jahr 2020

„Es soll nach außen hin erneut ein deutliches Zeichen gesetzt werden, dass die Stadt Köln für Weltoffenheit, für Respekt und gegen jede Form rassistischer, antisemitischer, religiöser, sozialer oder kultureller Ausgrenzung steht“, formuliert der Antrag. „Eine ähnliche Kampagne wurde im Jahr 2020 durchgeführt, wozu ebenfalls KVB-Bahnen bedruckt wurden“, begründen die Parteien weiter.

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Die Initiative stehe auch im Einklang mit der „Erfurter Erklärung“ bei der Hauptversammlung des Deutschen Städtetags am vergangenen November. Darin heißt es unter anderem: „Die Städte stehen ein für demokratische Werte, offenen Diskurs, Beteiligung, Vielfalt und Toleranz sowie Gleichstellung aller Geschlechter. Sie stellen sich ausdrücklich gegen Haltungen, die diese Werte nicht anerkennen.“

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