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„Facts for future“
Bundeszentrale für politische Bildung zeichnet KStA-Projekt aus

Kasalla-Sänger Basti Campmann im Gespräch mit Redakteur Helmut Frangenberg im Tanzbrunnen.

Kasalla-Sänger Basti Campmann im Gespräch mit Redakteur Helmut Frangenberg im Tanzbrunnen.

Köln – Das digitale Bildungsprojekt „Facts for Future“ ist beim „Wir ist Plural“-Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung mit dem ersten Platz in der Kategorie Lokalmedien ausgezeichnet worden. Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat das Projekt im Rahmen seiner Initiative „Schule ist Zukunft“ entwickelt. Gestartet nach den Sommerferien, werden Lehrkräfte in der Region durch Unterrichtsmaterial zu digitalen Themen und Medienkompetenz unterstützt.

Bei welchen Inhalten, auf die Kinder und Jugendliche im Internet stoßen, handelt es sich um vertrauenswürdige Quellen? Was macht einen Kommentar aus? Wie unterscheidet sich ein Influencer von einem Journalisten? Und wie funktioniert ein Fakten-Check?

Kritisches Bewusstsein und Medienkompetenz werden gestärkt

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„»Facts for Future« trägt dazu bei, die Gräben in der Gesellschaft langfristig kleiner zu machen. Kritisches Bewusstsein und Medienkompetenz werden gestärkt“, sagte Grit Baldauf, Lokaljournalistin bei der Chemnitzer „Freie Presse“ und Mitglied der Jury, in ihrer Laudatio. „Das Projekt ist ein innovativer, neuer und lebenspraktischer Ansatz für den Kampf gegen Desinformation und definitiv ein Projekt zum Nachahmen.“ Sarah Brasack, stellvertretende Chefredakteurin des „Kölner Stadt-Anzeiger“, nahm den Peis für das Projekt-Team entgegen.

So nehmen Sie teil

Sie sind Lehrer oder Lehrerin an einer Schule in Köln und der Region und an den Unterrichtsmaterialien von „Facts for Future“ interessiert? Dann freuen wir uns über ihre kostenfreie und unverbindliche Anmeldung auf der Internetseite „Facts for Future“.

factsforfuture.ksta.de

„Lehrkräfte müssen ihre Schülerinnen und Schüler optimal auf ein Leben vorbereiten, in dem sie den Anforderungen einer zunehmend komplexen, immer mehr digitalisierten Welt gewachsen sind“, sagte sie zur Entstehung der Projekt-Idee. Diese Herausforderung sei in der Corona-Krise noch gewachsen. Dazu könne ein Medienunternehmen wie DuMont, in dem der „Kölner Stadt-Anzeiger“ erscheint, einen gesellschaftlich relevanten Beitrag leisten.

„Desinformation und bewusst gestreute Lügen tragen zunehmend zur Spaltung der Gesellschaft bei. Mit dem Schulprojekt arbeiten wir dagegen.“ Bei DuMont werde die digitale Transformation gelebt, unterstrich Brasack. Das Unternehmen hat sein Jubiläum unter dem Signet #401 der Kunst gewidmet, sich immer wieder neu zu erfinden.

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Der Wettbewerb „Wir ist Plural“ fördert Projekte, die sich für Demokratie einsetzen. Die Preisverleihung fand im Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe statt, die Preisträger waren digital zugeschaltet. Laudatorin Baldauf würdigte auch den „Facts for Future“-Schulwettbewerb des „Stadt-Anzeiger“ vor der Bundestagswahl. Hunderte Kinder und Jugendliche aus der Region sandten dafür Beiträge zu der Frage ein: „Was wünscht ihr euch für eure Zukunft?“ Bei der Siegerehrung im September trat die Kölner Band Kasalla auf. Sänger Bastian Campmann ist „Facts for Future“-Pate. (red)

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