Dietmar Bär ist vielen Zuschauern als Kölner Tatort-Kommissar bekannt. Nun wagt der Schauspieler sich ins romantische Setting Cornwalls.
Kölner „Tatort“-KommissarDietmar Bär „heult“ im Kino – und ist erstmals in populärer Filmreihe dabei

Der Schauspieler Dietmar Bär (als Freddy Schenk) steht am Drehort im Garten einer Kölner Villa. (Archivbild)
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Der „Tatort“-Star Dietmar Bär steht zu großen Gefühlen. „Natürlich weine ich im Kino“, sagte der 65-Jährige der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ vom Freitag. „Natürlich sitze ich wie jeder andere, der ein Mensch sein will, im Kino und heule – zumindest, wenn es der Film hergibt“, fügte der als Kölner Kommissar Freddy Schenk bekannte Schauspieler hinzu. Als Beispiele für Tränenzieher nannte er die Filme „E.T. – Der Außerirdische“ und „Tatsächlich … Liebe“.
Er wisse, „wie sehr das ‚Tatort‘-Image an einem klebt“, sagte Bär. „Mit dem ersten ‚Tatort‘ ist man kein Schauspieler mehr – man kriegt einen Titel, und dann ist und bleibt man ‚Tatort‘‑Kommissar.“ Doch er sei Schauspieler. „Ich komme vom Theater, und da wird ganz viel mit Emotionen gearbeitet“, sagte Bär.
Dietmar Bär erstmals in Rosamunde-Pilcher-Verfilmung zu sehen
Für das ZDF stand Bär nun erstmals in einer Rosamunde-Pilcher-Verfilmung vor der Kamera. In der Rolle eines Heizungsinstallateurs spricht er dabei auch über so nüchterne Themen wie die Wärmepumpe. Doch wie spricht man so einen Dialog im romantischen Cornwall-Setting?
„Mit der Ernsthaftigkeit des Handwerksmeisters, der weiß, worüber er redet. Es hat Hand und Fuß“, sagte Bär schmunzelnd. „Die Wärmepumpe war schon ein Thema für den letzten großen und arg geplagten Wirtschaftsminister. Sie wird auch ein Thema bleiben. Aber vielleicht kommt im nächsten Film ja was Neues dran. Das Gerät des Jahres ist, glaube ich, die Klimaanlage.“
Dietmar Bär: Seit 1997 als Kölner „Tatort“-Kommissar im Einsatz
Bär schlüpft bereits seit 1997 in die Rolle des Kölner „Tatort“-Kommissars Schenk und ermittelt als TV-Polizist gemeinsam mit Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) in Mordfällen – das Duo erzielt dabei nach wie vor hohe Zuschauerzahlen.
Er könne sich viele weitere Jahre als TV-Kommissar durchaus vorstellen, sagte Bär unterdessen im vergangenen Jahr mit Blick auf seine Rolle im Kölner Tatort. „Im Moment haben wir aber laufende Arbeitsverträge. Ein Fußballer würde sagen: ‚Ich hab Vertrag, ich muss mich darum nicht kümmern‘“, fügte Bär hinzu. (afp/das)
