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Robert Frank in KölnAus dem Leben eines modernen Heiligen

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Ein Spiegel mit zwei Mausefallen steht auf einer Anrichte.

Robert Frank: Untitled, undated (Ausschnitt), zu sehen in der Ausstellung „What We Have Seen“ in der Kölner Zander Galerie

Die Kölner Zander Galerie präsentiert einen legendären Fotoband von Robert Frank in Originalen – und mit Bildern wie Reliquien.

Als Legende lebt es sich leichter, das ist die Lehre, die man aus der Karriere des Fotografen Robert Frank ziehen kann. Im Grunde machte er alles falsch, was er falsch machen konnte, bis auf die eine Sache, die seinen Ruhm begründete: den 1958 erschienenen Bildband „The Americans“. Danach legte er die Leica beiseite, um spröde, bewusst dilettantische Filme zu drehen, unter denen „Cocksucker Blues“ über eine ausufernde Tournee der Rolling Stones vermutlich der meistgesehene ist, obwohl ihn Mick Jagger in den Giftschrank verbannte.

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