Die Stimmung bei Rock am Ring war ausgelassen, doch Matsch und Kritik an den Sanitäranlagen sorgten für Ärger.
Frust bei Rock am RingFans klagen über zu wenige Toiletten und lange Wartezeiten

Die Fans konnten sich auf viele musikalische Highlights freuen.
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Rock am Ring: Feierlaune trotz Matsch und Ärger um Sanitäranlagen. Bei Rock am Ring und Rock im Park herrschte ausgelassene Stimmung, obwohl die Böden teilweise aufgeweicht waren. Kritik in der Eifel stand dem Zuspruch der Bands für ihre Anhänger gegenüber.
Eine riesige Zahl von Musikbegeisterten zelebrierte bei den Veranstaltungen Rock am Ring sowie Rock im Park. Die Wetterlage am Nürburgring in der Eifel gestaltete sich günstiger als prognostiziert. Zum Start am Freitag lockerte die Bewölkung für mehrere Stunden auf, wodurch der Matsch an den Stiefeln der Teilnehmenden trocknen konnte.
Vor dem formellen Start des Festivals sorgte Dauerregen dafür, dass der Untergrund auf zahlreichen Zeltplätzen in der Eifel erheblich durchweicht war. Der Weg zu den sanitären Einrichtungen war von tiefem Morast geprägt. „Wir bieten hier vor unserem Zelt eine Wattwanderung an“, witzelte eine Teilnehmerin. Wasser drang in manche Zelte ein, während andere Pavillons den Windböen nicht standhielten.

Anhaltender Regen weichte den Boden vieler Campingplätze in der Eifel stark auf.
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Einfallsreichtum der Besucher und musikalische Highlights
Mit einfallsreichen Mitteln sorgten die Festivalgäste für Wärme: Manche organisierten einen Wettbewerb im Stuhl-Weitwurf, während andere aus leeren Dosen und Gestängen von Pavillons einen Golfplatz auf dem Zeltareal errichteten. Die positive Atmosphäre wurde zudem durch die musikalischen Highlights verstärkt, zu denen Konzerte von Linkin Park, Limp Bizkit und Papa Roach ebenso wie von Electric Callboy und Volbeat zählten.
Künstler beweisen in Nürnberg Nähe zum Publikum
Auf dem Schwesterfestival Rock im Park in Nürnberg sprachen zahlreiche Künstler dem Publikum ihren expliziten Dank aus. „Dankeschön für diesen wunderschönen, unfassbaren Abend“, rief beispielsweise der Rapper Marteria, welcher zum Abschluss seiner Darbietung in die feiernde Menschenmenge ging. Ebenso verließ der Rapper Finch die Bühne, um seinen finalen Song quasi auf einer Ebene mit den Zuschauern zu performen.

«Dankeschön für diesen wunderschönen, unfassbaren Abend», rief der Rapper Marteria.
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Die Rockformation The Subways aus Großbritannien wandte sich auf Deutsch an die Anwesenden: „Danke an alle“, äußerte sich die Bassistin und Sängerin Charlotte Cooper. Des Weiteren hob die Sängerin Anna Grey hervor, welche Bedeutung es in der Ära von TikTok habe, Live-Erlebnisse zu erfahren und Konzerte zu besuchen. „Hört nicht damit auf!“, appellierte sie an die Zuhörerschaft.
Unmut über sanitäre Einrichtungen am Nürburgring
Im Gegensatz dazu äußerten sich zahlreiche Festivalgäste bei Rock am Ring in der Eifel unzufrieden über die verfügbare Menge an Toiletten und Duschen. Beanstandungen mehrten sich in den Kommentaren zu den Instagram-Posts des Organisators. „Auf dem Campingplatz muss man schon mal 40 Minuten für die Toiletten anstehen“, teilte der 24-jährige Teilnehmer Fabian mit.
Die Organisatoren antworteten auf die Beanstandungen per Instagram: „Hey Leute, es stehen die gleichen Toiletten- und Duschanlagen wie im letzten Jahr zur Verfügung. Dort, wo Campingflächen jetzt erweitert wurden, haben wir die Kapazitäten zusätzlich ausgebaut und an die größeren Flächen angepasst.“ (dpa/red)
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