Beim sechsten Lauf der Nürburgring-Langstrecken-Serie gab es Klassensiege für das Renazzo-Team, Carrie Schreiner und Henry Lindloff.
NLS-Lauf 6Tobias Müller fährt auf dem Nürburgring aufs Treppchen

Dritter geworden ist Tobias Müller im Porsche.
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Die erste ADAC Eifel Trophy, wie der sechste NLS-Lauf offiziell hieß, war für einige Rennfahrer aus dem Kreis Euskirchen überaus erfolgreich. So düste der Euskirchener Tobias Müller im Porsche 911 GT3 R Evo vom Team 48 Losch Motorsport by Black Falcon auf Gesamtplatz drei. Unter den ersten zehn landete außerdem das von McChip-dkr aus Obergartzem betreute Renazzo-Team im Lamborghini Huracan GT3 Evo II mit den Fahrern Christoph Breuer (Nettersheim) und Danny „Dieter Schmidtmann“ Kubasik (Mechernich).
30 der 109 gestarteten Autos kamen nicht ins Ziel. Darunter auch der Audi R8 LMS GT3 Evo II von Juta Racing, in dem der Iversheimer Frank Stippler saß. „In meinem Stint hat das Rennen Spaß gemacht, wir sind nach vorne gekommen“, sagt er. Weil erst spät feststand, dass Stippler Audi anstatt Ford fahren wird, habe man aus strategischer Sicht Nachteile gehabt. Mit dem Audi waren zwar ordentliche Rundenzeiten möglich, das Tempo auf der Geraden fehlte aber. Stippler kämpfte sich von Platz zehn beim Start ein paar Ränge nach vorne. „Aber dann hatte ein Teamkollege einen Fauxpas. Ich denke, bei der Hitze war es ein Konzentrationsfehler“, vermutet Stippler.
Tobias Müller aus Euskirchen spricht von einer „Mega-Hitzeschlacht“
Tobias Müller war schnellster Fahrer aus dem Kreis Euskirchen und gewann auch die Klasse SP9 Pro-AM. „Es war eine Mega-Hitzeschlacht“, sagt Müller. „Es ist nicht so einfach, bei den Bedingungen nach einem langen Stint den Reifen bei Laune zu halten“, berichtete er von besonderen Herausforderungen. An diesem Wochenende tritt er beim 24-Stunden-Rennen in Spa an. „Jetzt geht es wirklich Richtung internationale Ebene“, ist Müller stolz. In Spa trifft er auf Carrie Schreiner, die am Wochenende im Audi R8 LMS GT3 von Èquipe Vitesse auf Gesamtplatz 16 gefahren ist und die Klasse AT1 gewonnen hat.

Klassensieg für Carrie Schreiner.
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Spaß am Rennen hatte der Zülpicher Alex Kroker im Audi R8 LMS GT3 Evo. Er landete einen Platz vor Carrie Schreiner und auf Platz vier in der Klasse SP9 AM. Die äußeren Bedingungen machten es Kroker nicht leicht. Er fuhr drei von vier Stints. „Nachdem die Klimaanlage ausgefallen war, wurde es ordentlich warm im Auto“, sagt der Zülpicher. Mensch und Maschine seien echt gefordert worden. Seiner Ansicht nach ist es zu mehr Vorfällen im Rennen gekommen als üblich.
Ein wichtiger Schritt in der jungen Karriere von Henry Lindloff
Klassensieger in der SP9 AM wurde der bereits erwähnte Lamborghini vom von McChip-dkr aus Obergartzem betreuten Team Renazzo Motorsport. In der Cup3-Klasse wurde der zweite Renazzo-Wagen, ein Porsche 718 Cayman GT4 CS, Zwölfter (Gesamtrang 68).
In dieser Klasse hat der Bad Münstereifeler Henry Lindloff vom Team Smyrlis Racing das Treppchen knapp verpasst, gewann aber die Amateur-Unterkategorie und beendete das Rennen auf Rang 29. Er bezeichnete es als „sehr positives Wochenende und weiteren wichtigen Schritt in meiner Entwicklung als Fahrer“. Beim Start als Führender der Klasse hatte er zwei Plätze verloren, blieb aber ruhig, suchte nach seinem Rhythmus und eroberte die Positionen zurück, sodass er das Auto auf Platz eins in der Unterklasse übergab. Das Team habe fehlerfreie Boxenstopps geliefert, die Strategie habe perfekt funktioniert. „Umso schöner ist es, wenn man diese Entwicklung am Ende mit einem Sieg belohnen kann“, so Lindloff.
Auf Platz 39 reihte sich der Mechernicher Alexander Hardt ein, der in der Klasse Cup2 im Porsche 911 GT3 Cup für das Black Falcon Team Zimmermann Achter wurde.
