Mit 16 Jahren ist Kennet Eichhorn jüngster Torschütze der 2. Liga. Nun wollen ihn Top-Klubs von Hertha weglocken.
Rekord-Tor mit FolgenDortmund und Bayern jagen Hertha-Talent Kennet Eichhorn

Herthas Jungstar Kennet Eichhorn wird von vielen Bundesliga-Clubs umworben.
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Hertha BSC steht vor der wachsenden Herausforderung, das Talent Kennet Eichhorn zu halten, nachdem dieser einen historischen Treffer erzielte. Mit seinem Tor wurde der 16-Jährige zum jüngsten Torschützen in der Geschichte der 2. Bundesliga, was das Interesse führender europäischer Vereine weiter verstärkt hat.
„Welche Superlative wollen wir für den Jungen jetzt noch finden. Wenn du mit 16 Jahren in dieser Liga spielst wie ein gestandener Zweitliga-Spieler“, äußerte sich Herthas Trainer Stefan Leitl und sagte dem Teenager eine glänzende Zukunft voraus: „Er wird eine großartige Karriere vor sich haben. Ich hoffe, noch ein Jahr bei uns.“
Spekulationen um BVB und FC Bayern
Der 2:1-Sieg am Sonntag gegen Greuther Fürth war womöglich Eichhorns Abschiedsvorstellung im Olympiastadion. Laut Berichten aus den Medien haben viele Vereine Interesse an dem Mittelfeldakteur signalisiert. In der vorteilhaftesten Position soll sich momentan Borussia Dortmund, der deutsche Vizemeister, befinden. Die „Sport-Bild“ meldet, dass ein Treffen zwischen Sportdirektor Ole Book und Eichhorn bereits stattgefunden hat.
Ebenfalls als interessiert gelten Bayern München und Bayer Leverkusen. Nach Angaben des „Kicker“ ist man sich beim FC Bayern jedoch uneins, ob eine Verpflichtung Eichhorns forciert werden soll. Demnach soll Sportvorstand Max Eberl einen Transfer befürworten, während Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge einem Wechsel dem Vernehmen nach kritisch gegenüberstehen. Eine Vakanz im Mittelfeld der Münchner könnte durch einen potenziellen Weggang von Leon Goretzka entstehen.
Herthas Argumente für einen Verbleib
Der junge Spieler wird von der Öffentlichkeit ferngehalten und hat sich bisher nicht über seine berufliche Zukunft geäußert. Für den klammen Berliner Verein wäre ein Verkauf zumindest aus finanzieller Perspektive rentabel.
Eichhorn schrieb bereits am zweiten Spieltag Geschichte, als er mit 16 Jahren und 14 Tagen bei der Partie gegen den Karlsruher SC zum jüngsten Akteur der zweiten Liga wurde. In der aktuellen Saison stand er für Hertha BSC 16 Mal auf dem Platz. Sportdirektor Benjamin Weber erklärte die Absicht des Vereins: „Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um ihn zu überzeugen, noch ein Jahr hierzubleiben“.
Das zentrale Argument des Vereins, um das Talent zu halten, ist die Aussicht auf regelmäßige Einsätze. „Mit Spielzeit. Ganz klar Spielzeit. In jungen Jahren die Sicherheit zu haben. Die Entwicklungszeit. Das ist das, was wir in die Waagschale werfen können“, erläuterte Weber. (dpa/red)
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