Der Dalai Lama reist für eine Knie-Operation nach Neu-Delhi. Das 90-jährige geistliche Oberhaupt verlässt dafür seinen Exilsitz.
90-Jähriger muss behandelt werdenDalai Lama reist wegen Knieproblemen nach Neu-Delhi

Der Dalai Lama, das spirituelle Oberhaupt der tibetischen Buddhisten, wird sich einer Behandlung am Knie unterziehen. (Archivbild)
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Wegen einer medizinischen Prozedur an seinem linken Knie reist der Dalai Lama nach Neu-Delhi. Das geistliche Oberhaupt der tibetischen Buddhisten verlässt dafür seinen Exilsitz im nördlichen Indien, wie sein Büro am Donnerstag bekannt gab. Der 90-Jährige war in der Vergangenheit wiederholt mit gesundheitlichen Beschwerden konfrontiert, die auf sein Alter zurückzuführen sind.
Zu der bevorstehenden Operation wurden von seinem Büro keine weiteren Einzelheiten genannt.
Längerer Aufenthalt in Ladakh nach Genesung geplant
Im Anschluss an seine Genesung beabsichtigt der Friedensnobelpreisträger, einen längeren Zeitraum in der Himalaya-Region Ladakh zu verbringen, so die Mitteilung. Dieses Gebiet, das an die autonome chinesische Region Tibet angrenzt, beheimatet eine Vielzahl alter Klöster sowie eine bedeutende tibetisch-buddhistische Gemeinschaft.
Seit 1959 im Exil in Indien
Die Flucht des Dalai Lama aus Tibet erfolgte 1959 im Zuge eines niedergeschlagenen Aufstands, der sich gegen die chinesische Regierung richtete. Seither hat er seinen Wohnsitz im Exil in Dharamsala, einer Bergstadt im Norden Indiens.
In früheren Jahren absolvierte er eine Vielzahl von Reisen ins Ausland, bei denen er sich für Frieden und Versöhnung einsetzte. Sein fortgeschrittenes Alter sowie gesundheitliche Beeinträchtigungen führten dazu, dass er seine internationalen Termine mittlerweile stark verringert hat. (dpa/red)
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