Die Autobahn GmbH will marode Brücken mit KI und Sensoren überwachen, um Schäden früh zu erkennen und Sperrungen zu vermeiden.
KI überwacht NRW-BrückenSensoren sollen Schäden früh erkennen und Sperrungen verhindern

Auf 1,8 Kilometern Länge überspannt die Mintarder Brücke das Ruhr-Tal bei Mülheim/Ruhr.
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Die Beschaffenheit in die Jahre gekommener Brücken soll durch die Autobahn GmbH mittels Künstlicher Intelligenz (KI) und hochsensibler Sensoren genauer überwacht werden. Laut Mitteilung der Autobahn-Gesellschaft des Bundes ist das Ziel, fortlaufend Informationen über Vibrationen, thermische Veränderungen und Bewegungen im Material zu sammeln. „Eine Künstliche Intelligenz analysiert diese Messwerte, erkennt Muster und warnt vor sich anbahnenden Schäden“, wird vonseiten der Gesellschaft erklärt.
Zunächst werden im Zuge eines Pilotvorhabens elf Bauwerke im Ruhrgebiet sowie im Bergischen Land mit dieser KI-basierten Überwachungstechnik versehen. Man erwarte, dass Beschädigungen dank der neuen Methode so zeitig entdeckt werden, dass rechtzeitiges Eingreifen möglich wird und außerplanmäßige Schließungen verhindert werden können, erläutert Tobias Fischer, der die Geschäftsbereichsleitung für Bau und Erhaltung bei der Autobahn GmbH in Essen innehat.
Echtzeit-Analyse durch KI an der Mintarder Brücke
An der Mintarder Brücke, gelegen an der A52 zwischen den Städten Düsseldorf und Essen, werden gegenwärtig von Technikern etwa 150 Sensoren montiert. In naher Zukunft sollen diese pro Sekunde 100.000 Messwerte bereitstellen. Künstliche Intelligenz kommt zum Einsatz, um diese gewaltige Informationsflut zu verarbeiten und beginnende Defekte frühzeitig zu identifizieren.
Von dem KI-basierten Brückenmonitoring verspricht sich die Autobahn GmbH einen „echten Paradigmenwechsel“ für die Wartung betagter Bauwerke. In der Projektbeschreibung wird ausgeführt: „Wenn dieser Ansatz trägt, könnten Deutschlands Brücken künftig nicht nur saniert, sondern verstanden werden – mit deutlich optimierter Nutzungsdauer“.
ADAC sieht erhebliches Potenzial für Verkehrsteilnehmer
Der Automobilclub ADAC bewertet die neue Technologie als potenziell sehr vorteilhaft für Fahrer von Pkw und Lkw. Roman Suthold, der den Fachbereich Verkehr und Umwelt beim ADAC Nordrhein leitet, äußert sich dazu: „Wenn dadurch frühzeitig gehandelt wird und vor allem sinnvolle Maßnahmen ergriffen werden, profitieren alle davon“. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.