Fotografen belauern die Schule von Archie und Lilibet im Vereinigten Königreich: Harry und Meghan sprechen von einem inakzeptablen Eingriff.
Royaler SicherheitsärgerHarry und Meghan empört über Vorfall an Schule von Archie und Lilibet

Angebliche Sicherheitsmängel an der Schule ihrer Kinder: Harry und Meghan sprechen von einem inakzeptablen Eingriff. (Archivbild)
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Prinz Harry und Herzogin Meghan haben das Verhalten mutmaßlicher Fotografen an der Schule ihrer Kinder Archie und Lilibet im Vereinigten Königreich scharf verurteilt. Ein Sprecher des Paares bezeichnete den Vorfall als inakzeptablen Eingriff in die Privatsphäre von Kindern, wie der US-Sender ABC News berichtet.
Nach Informationen des Senders beobachteten Zeugen zwei Männer mit Rucksäcken auf dem Gelände rund um die Bildungseinrichtung des siebenjährigen Archie und der fünfjährigen Lilibet. Die Personen blickten demnach auf das Schulgelände, ehe sie zu einem weißen Lieferwagen zurückkehrten. Eine örtliche Polizeidienststelle teilte auf Anfrage mit, die Vorfälle weder bestätigen noch dementieren zu können.
Archie und Lilibet im Visier von Fotografen?
Ein Sprecher von Harry und Meghan äußerte sich gegenüber ABC News deutlich: „Die Entscheidung von Fotografen, sich auf diese Weise im Umfeld einer Schule zu verhalten, ist außerordentlich leichtsinnig. Es gibt einen himmelweiten Unterschied zwischen legitimer Medienarbeit und Fotografen, die den Randbereich einer Schule abschreiten, anhalten, um auf das Gelände zu blicken, und Kinder bei ihrem Tagesablauf überwachen.“
Unabhängig davon, welche Aufnahmen bezweckt worden seien, handele es sich um „nicht nur einen inakzeptablen Eingriff in die Privatsphäre von Kindern, sondern auch um eine unverantwortliche und unüberlegte Verhaltensweise in der Nähe einer Schule“.
Darum wechselten Archie und Lilibet erst kürzlich die Schule
Der gemeldete Vorfall ereignete sich nur zwei Wochen, nachdem das Paar seine Kinder bereits aus Sicherheitsgründen an einer neuen Schule angemeldet hatte. Der Schulwechsel sei nach Beratungen mit dem eigenen Sicherheitsteam über die Umsetzbarkeit der bisherigen Vorkehrungen erfolgt, erklärte ein Sprecher damals.
Harry und Meghan waren Ende August aus Kalifornien nach Großbritannien zurückgekehrt. Weder ihr genauer Wohnort noch der Standort der Schule sind öffentlich bekannt.
Das Paar lebt dort als Privatpersonen und nimmt keine offiziellen Aufgaben für das Königshaus wahr, wie aus einem Schreiben im Auftrag von König Charles III. hervorgeht. Daher erhalten die Sussexes keinen automatischen, durch Steuergelder finanzierten bewaffneten Polizeischutz wie ranghöhere Mitglieder der Königsfamilie.
Seit ihrem Rückzug aus den königlichen Pflichten im Jahr 2020 finanzieren sie ihr Sicherheitspersonal privat. Laut Senderinformationen prüft das zuständige britische Gremium für den Schutz von Royals und Personen des öffentlichen Lebens (RAVEC) den Sicherheitsstatus des Paares derzeit erneut. (jag)
