Nachdem Marius Borg Høiby seit Mitte Juli mit einer elektronischen Fußfessel auf Gut Skaugum leben darf, wo auch das norwegische Königspaar residiert, empfing er Ende Oktober den Chefredakteur des Online-Magazins „Subjekt“, Danby Choi.
Laut Berichten der Zeitung „Dagbladet“ brachte Choi seine Boxerhündin Ruth Doris zu dem Treffen mit. Ein von „Dagbladet“ verbreiteter Video-Screenshot zeigt den 29-Jähringen ausgelassen mit dem Tier spielen.
Danby Choi besucht Sohn von Mette-Marit: Freunde durch dick und dünn
Gegenüber dem Medium„ Se og Hør“ bestätigte Choi das Treffen. Er erklärte, dass sowohl er als auch Marius Hunde sehr lieben und die Hündin den Sohn von Königin Mette-Marit ebenfalls ins Herz geschlossen habe.
Man sei Freunde durch dick und dünn, so Choi, der betonte, dass es für ihn bedeute, gerade in schwierigen Zeiten füreinander da zu sein. Neben Sushi habe man auch über das Leben gesprochen und eine gute Zeit verbracht.
Wiederentdeckte Hobbys im Hausarrest
Neben dem sozialen Austausch widmet sich Borg Høiby laut Aussagen seines Freundes vermehrt kreativen Tätigkeiten. Choi berichtete, dass der 29-Jähring während seines Hausarrests alte Interessen reaktiviert habe. Demnach habe er das Malen wieder für sich entdeckt und sei überraschend talentiert, weshalb ein wahrer Künstler in ihm stecke.
Die veröffentlichten Aufnahmen und Einblicke in den Alltag auf Gut Skaugum sorgen in Norwegen für Diskussionen über die gerichtlich verhängten Auflagen. Sushi, künstlerische Aktivitäten und tierischer Besuch werfen bei Kritikern die Frage auf, wie sich diese Umstände mit dem Zweck einer strafrechtlichen Maßnahme vereinbaren lassen.
Stiefsohn von König Haakon: Foto sorgt für Diskussionen
Parallel zu den Freizeitaktivitäten strebt Borg Høiby während der verbleibenden Zeit im Hausarrest einen beruflichen Neuanfang an. Wie sein Verteidiger Alexander Greaker gegenüber der Zeitung „Dagbladet“ bestätigte, hat der 29-Jährige einer vierwöchigen Verlängerung der Untersuchungshaft zugestimmt, um gezielt nach einer Anstellung zu suchen.
Høiby sei motiviert, zeitnah eine Arbeit aufzunehmen und ein konkretes Stellenangebot einzuholen. Welches Berufsfeld der Sohn von Königin Mette-Marit dabei anstrebt, ist derzeit noch nicht bekannt. (jag)

