Das Königshaus äußert sich: Nach ihrer Lungen-OP muss sich Königin Mette-Marit weiter schonen. Ihre Rückkehr wird sich verzögern
Royale ZwangspauseKönigin Mette-Marit fällt monatelang aus – Palast bestätigt Vertretung

Solche Bilder werden vorerst Seltenheitswert haben: König Haakon und Königin Mette-Marit winken nach der Beisetzung von König Harald vom Palastbalkon. (Archivbild)
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Traurige Gewissheit für alle Royal-Fans in Norwegen: Königin Mette-Marit wird noch viel länger auf der Bildfläche fehlen als zunächst gehofft. Wie der norwegische Palast am Mittwoch in einer offiziellen Erklärung bekanntgab und die norwegische Tageszeitung „VG“ berichtet, muss sich die 53-Jährige nach ihrer schweren Lungentransplantation zu Beginn des Sommers weiterhin voll auf ihre Rehabilitation konzentrieren. Mit der Rückkehr zu offiziellen Verpflichtungen ist demnach erst im Sommer 2027 zu rechnen.
Schwere Monate nach Schicksalsschlägen
Am Freitag endet am norwegischen Hof die offizielle Trauerzeit um den verstorbenen König Harald, der im Alter von 89 Jahren gestorben war. Während im Terminkalender der Königsfamilie langsam wieder so etwas wie Alltag einkehren soll, muss König Haakon viele seiner Aufgaben vorerst ohne seine Ehefrau bewältigen.
Zuletzt hatte Mette-Marit bereits bei zentralen Momenten gefehlt, darunter bei der Vereidigung ihres Mannes vor dem Parlament sowie bei der Parlamentseröffnung in der vergangenen Woche.
Königin Sonja übernimmt Termine
Dass die vollständige Genesung nach dem massiven Eingriff bis zu einem Jahr dauern könnte, hatten Ärzte und Hof bereits angedeutet. Nun herrscht Gewissheit über die lange Zwangspause.
Um die Lücke im Terminkalender des Königshauses zu füllen, springt nun Haakons Mutter ein: Wie der Palast weiter mitteilte, wird die 89-jährige Königin Sonja künftig wieder verstärkt offizielle Termine wahrnehmen und für ihre Schwiegertochter einspringen.

Königin Sonja soll für Königin Mette-Marit einspringen. (Archivbild)
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In welchem Umfang die hochbetagte Monarchin diese Belastung tatsächlich schultern kann, gilt allerdings als ungewiss. Denn auch Sonja blickt auf gesundheitliche Rückschläge zurück: Nach anhaltenden Beschwerden bekam sie 2020 einen Herzschrittmacher eingesetzt, gefolgt von Klinikaufenthalten wegen schwerer Atemwegsinfektionen.
Ob sich die 89-Jährige dauerhaft einen vollgepackten Terminkalender zumuten kann, um die monatelange Lücke am Hof zu schließen, wird sich erst noch zeigen müssen.
