Fußfessel statt Freiheit, doch Marius Borg Høiby plant schon weiter: Aus dem royalen Hausarrest heraus sucht Mette-Marits Sohn nun Arbeit.
„Er ist motiviert“Marius Borg Høiby plant beruflichen Neuanfang mit Fußfessel

Marius Borg Høiby will sich aus der Untersuchungshaft heraus bewerben. (Archivbild)
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Marius Borg Høiby will trotz seines laufenden Hausarrests beruflich Fuß fassen. Der 29-jährige Sohn von Norwegens Königin Mette-Marit hat einer Verlängerung seiner Untersuchungshaft auf dem royalen Gut Skaugum um weitere vier Wochen zugestimmt. Während dieser Zeit plant er, aktiv nach einer Anstellung zu suchen.
Zuvor hatte Høiby die Auflagen der Ermittlungsbehörden für eine reguläre Entlassung ausgeschlagen und sich stattdessen dazu entschieden, die Untersuchungshaft mit einer elektronischen Fußfessel auf dem Familiensitz fortzusetzen.
Sohn von Königin Mette-Marit: Anwalt spricht von hoher Motivation
Sein Verteidiger Alexander Greaker äußerte sich gegenüber der norwegischen Zeitung „Dagbladet“ zu diesem Schritt: „Høiby nimmt eine weitere Untersuchungshaft von vier Wochen hin. Er ist motiviert, mit der Arbeit anzufangen, und wird diese Zeit nutzen, um ein konkretes Stellenangebot zu bekommen.“

Marius Borg Høiby (rechts), Sohn von Königin Mette-Marit, verlässt mit Maud Angelica Behn (links) und Emma Tallulah Behn den Trauergottesdienst für König Harald V. im Osloer Dom vor der Überführung des Sarges zur Festung Akershus. (Archivbild)
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Die norwegische Justiz wirft dem ältesten Sohn von Mette-Marit unter anderem Misshandlung und Vergewaltigung vor. In erster Instanz war er zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt worden, gegen die seine Verteidigung Rechtsmittel einlegte. Die Verhandlung vor dem Berufungsgericht ist für Februar 2027 angesetzt. Bis zum Beginn des neuen Verfahrens verbleibt Høiby im Hausarrest auf Skaugum.
Stiefsohn von König Haakon hatte beruflich bisher wenig Glück
Bislang verlief seine berufliche Laufbahn wechselhaft. Nach einem abgebrochenen Studium der Wirtschaftswissenschaften sammelte Høiby Erfahrungen im Modesektor. Zuletzt war er als Mechaniker in einer Werkstatt für Motorräder beschäftigt; einen offiziellen Berufsabschluss besitzt er nicht.

Norwegische Zeitungen berichteten im Februar über den bevorstehenden Prozess gegen Marius Borg Høiby und die Kontakte seiner Mutter, der damaligen Kronprinzessin Mette-Marit, zu dem Sexualstraftäter Epstein. (Archivbild)
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Laut einem Bericht des Magazins „Se og Hør“ beabsichtigt Høiby nun, die anstehenden Wochen gezielt für Bewerbungsgespräche zu nutzen. In welcher Branche er künftig arbeiten möchte, ist derzeit noch unklar.
Zuletzt wurde Marius Borg Høiby Ende August 2026 bei den Trauerfeierlichkeiten für König Harald in Oslo gesichtet, als er per Ausnahmegenehmigung trotz Fußfessel an der Prozession im Schloss teilnehmen durfte, beim eigentlichen Trauerzug jedoch fehlte. (jag)
