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„Unmöglich wegzusehen“Prinz Harrys aufrüttelnde Worte bei Überraschungsbesuch

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Prinz Harry posiert und lacht.

Prinz Harry setzt sich bei einer Spendengala für die Ukraine ein und mahnt mit einem eindringlichen Appell.

Der Mann von Herzogin Meghan setzt sich bei einer Spendengala in London für die Ukraine ein und mahnt mit einem eindringlichen Appell.

Prinz Harry ist am 1. Oktober 2026 überraschend bei einer Benefizgala zur Unterstützung der Ukraine in London aufgetreten. Wie das US-Magazin „People“ berichtet, besuchte der 42-jährige Duke of Sussex die Spendengala „United for Freedom“ im Imperial War Museum, deren Erlöse Hilfsorganisationen für das vom Krieg betroffene Land zugutekommen.

Rede über Widerstandskraft und persönliche Eindrücke

Im Rahmen der Abendveranstaltung hielt Prinz Harry, der zehn Jahre lang in der britischen Armee diente und das Land in den vergangenen Jahren mehrfach bereiste, eine Rede. Er zeichnete darin die historischen Verbindungen zwischen Großbritannien und der Ukraine nach und schilderte Begegnungen mit Einheimischen sowie Mitgliedern der ukrainischen Invictus-Gemeinschaft, die trotz schwerer Kriegsverletzungen weiterführten und nach vorne blickten.

Dabei erklärte Harry, der ohne seine Ehefrau Herzogin Meghan erschienen war: „Ich habe in der Ukraine etwas gesehen, das es mir unmöglich macht wegzusehen. Ich habe Menschen getroffen, die Gliedmaßen, ihr Zuhause und geliebte Menschen verloren haben – und die dennoch irgendwie die Kraft finden, wieder aufzubauen.“

Zudem hob der Duke of Sussex hervor, dass diese Widerstandskraft nicht nur einzelnen Gruppen gehöre, sondern dem gesamten Land – von den Kräften an der Frontlinie und dem medizinischen Personal bis hin zu jenen, die Schulen und Betriebe aufrechterhielten oder zerstörte Gebäude trotz anhaltender Angriffsgefahr wieder aufbauten.

Appell an die internationale Gemeinschaft

Zugleich warnte Harry davor, das Durchhaltevermögen der Bevölkerung als Selbstverständlichkeit abzutun. Die Widerstandskraft der Menschen dürfe niemals als Ausrede dienen, deren Leiden hinzunehmen, und die Bevölkerung solle nicht Jahr für Jahr beweisen müssen, wie viel sie ertragen könne.

Vor dem Publikum betonte er: „Ihr Mut verdient mehr als unsere Bewunderung. Er verdient unsere Entschlossenheit.“ Bereits vor der Veranstaltung hatte sich der Duke of Sussex gegenüber „The Guardian“ geäußert. Zwar könne man den Krieg nicht beenden, doch gelte es, den Wiederaufbauprozess mit allen Kräften zu fördern und die Schicksale der Betroffenen sichtbar zu halten. Abschließend erklärte er dort:

„Ich hoffe, dass diese Reise dazu beitragen wird, den Menschen die Realität vor Augen zu führen, da man gegenüber den Geschehnissen leicht abstumpft.“