Auch Royals müssen mal Urlaub machen. Dem niederländischen Königshaus stehen zahlreiche luxuriöse Domizile zur Verfügung.
Royaler UrlaubWo Königin Máxima und die Oranjes 2026 die Seele baumeln lassen

König Willem-Alexander, Königin Máxima sowie ihre Töchter Amalia, Alexia und Ariane 2025 während des traditionellen Fototermins der niederländischen Königsfamilie im Garten von Palast Huis ten Bosch in Den Haag. (Archivbild)
Copyright: AFP
Den Haag ist schön, aber im Sommer eben auch wechselhaft. Wenn das niederländische Königshaus eine Pause vom Protokoll braucht, zieht es König Willem-Alexander, Königin Máxima und die drei Töchter Kronprinzessin Amalia, Prinzessin Alexia und Prinzessin Ariane in die Ferne. Laut einem Beitrag des royalen Magazins „Blauw Bloed“ verfügt die Familie über exklusive Ferienadressen auf der ganzen Welt. Das Magazin berichtet über die verschiedenen Domizile, die von bodenständiger Romantik bis zum Millionen-Resort reichen – doch nicht jeder Urlaubstraum blieb ohne Kratzer.
Der Urvater des Jetsets und das Erbe der Toskana
Die Liebe zu südländischen Gefilden wurde den Oranjes quasi in die Wiege gelegt. Es war Prinz Bernhard, der 1959 den Grundstein für die sommerlichen Aufenthalte der Royals in Italien legte. Im italienischen Porto Ercole ließ er eine Villa mit 24 Zimmern bauen, die den Namen „De gelukkige olifant“ (Der glückliche Elefant) trug. Für die damalige Zeit ein purer Luxus inklusive modernem Pool, an dem sich die Familie über Jahrzehnte im Sommer versammelte. Nach dem Tod von Bernhard und Juliana wurde das Anwesen zwar verkauft, doch das Italien-Gen blieb.

Die damalige Kronprinzessin Beatrix der Niederlande und ihr Verlobter Claus von Amsberg gut gelaunt während ihres Urlaubs im Juli 1965 in Porto Ercole, einem Küstenort nördlich von Rom. Das Paar verbrachte dort gemeinsam mit Königin Juliana und Prinz Bernhard die Ferien. (Archivbild)
Copyright: imago/ZUMA/Keystone
Prinzessin Beatrix zog es nämlich ein Stück weiter nördlich. Seit 1975 besitzt sie das toskanische Landgut „Rocca dei Dragoni“ bei Florenz – ein Geschenk italienischer Freunde. Mit 22 Zimmern, einem eigenen Weinkeller und einem Tennisplatz ist das von Olivenbäumen gesäumte Anwesen bis heute laut RD.nl der emotionale Ankerpunkt der Familie.
Politischer Gegenwind und das griechische Trostpflaster
Dass auch Königshäuser beim Immobilienkauf an Grenzen stoßen, mussten Willem-Alexander und Máxima in Mosambik lernen. Der Plan, an der dortigen Küste ein exklusives Ferienresort zu errichten, scheiterte laut „Blauw Bloed“ am Veto der Heimat. Angesichts der bitteren Armut im afrikanischen Land war das Projekt den niederländischen Politikern schlicht nicht zu vermitteln. Das Paar musste die Notbremse ziehen und das Grundstück ungenutzt wieder abstoßen.

Im griechischen Kranidi erwarben König Willem-Alexander und Königin Máxima für mehrere Millionen Euro ein Anwesen von einem deutschen Fotografen. (Archivbild)
Copyright: IMAGO/NurPhoto
Später wählte das Paar ein Anwesen in Griechenland als neuen privaten Rückzugsort. Laut „De Telegraaf“ erwarb das Paar in Kranidi für mehrere Millionen Euro ein Anwesen von einem deutschen Fotografen. Genau genommen handelt es sich um drei miteinander verbundene Häuser, sodass auch Gäste und das Personal adäquat untergebracht sind. Zwei Pools und ein privater Bootssteg sorgen dafür, dass die drei Königstöchter Amalia, Alexia und Ariane hier ungestört mit ihren Freundinnen den Sommer genießen können. Vorzugsweise beim Segeln, weit weg von den Kameras der Paparazzi.
Die Idylle von Patagonien
Doch die wohl außergewöhnlichste Postkarte schicken die Oranjes aus Südamerika. Wegen der familiären Wurzeln von Königin Máxima zieht es die niederländische Königsfamilie immer wieder nach Argentinien.

Wegen der familiären Wurzeln von Königin Máxima zieht es die niederländische Königsfamilie immer wieder nach Argentinien. (Archivbild)
Copyright: imago images/Hollandse Hoogte
In der Nähe von Villa La Angostura, am Fuße der Anden, liegt einer der privaten Rückzugsorte der Familie. Die Region steht für Natur, Weite und Abgeschiedenheit. Umgeben von Steppen, Wäldern und Flüssen kann man hier weitläufige Wanderungen unternehmen und die Ruhe Patagoniens genießen.
Es ist ein Ort, an dem Máxima Zeit mit ihrem Bruder und ihrer argentinischen Verwandtschaft verbringt. Bei gemeinsamen Mahlzeiten und Treffen im Familienkreis geht es weniger um königliche Pflichten als um das Zusammensein mit den Menschen, die ihr seit Kindertagen vertraut sind.

