Das Land NRW will wissen, wie sicher sich die Bürger fühlen. Eine landesweite Befragung soll auch nicht gemeldete Straftaten aufdecken.
Gefühlte Sicherheit in NRW20.000 Menschen werden zu Kriminalität und Polizei befragt

20.000 Menschen in NRW sollen zu ihrem Sicherheitsempfinden und der Zufriedenheit mit der Polizei befragt werden. (Symbolbild)
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Sicherheitsgefühl in NRW: Land startet große Bürgerbefragung. Das Land Nordrhein-Westfalen beteiligt sich an der deutschlandweiten Untersuchung „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland“ (SKiD). In diesem Zusammenhang werden, wie die „dpa“ berichtet, in den bevorstehenden Wochen 20.000 Personen aus insgesamt 94 Kommunen zu ihrem subjektiven Sicherheitsgefühl befragt.
Wie das Innenministerium mitteilt, ist der offizielle Beginn in NRW für Montag (13. April) angesetzt. Zunächst erhalten zufällig selektierte Teilnehmende ab 16 Jahren ein Ankündigungsschreiben. Der Versand der eigentlichen Fragebögen startet dann am 27. April. Eine anonyme Auswertung der Daten ist zugesichert. Die Gesamtkoordination der Maßnahme, bei der bundesweit circa 200.000 Briefe versendet werden, liegt beim Bundeskriminalamt (BKA).
Erhebung zielt auf das „Dunkelfeld“ ab
Die Umfrage befasst sich zum einen mit dem persönlichen Sicherheitsempfinden und der Bewertung der Polizeiarbeit. Zum anderen wird erfasst, ob Befragte schon einmal Opfer einer Straftat wurden, den Vorfall aber nicht gemeldet haben. Damit soll das sogenannte „Dunkelfeld“ im Bereich der Kriminalität besser beleuchtet werden. Zuletzt gab es eine solche bundesweite Befragung im Jahr 2024; der aktuelle Turnus beträgt zwei Jahre.
Herbert Reul (CDU), der Innenminister von NRW, richtete einen Appell an die ausgewählten Personen, sich an der freiwilligen Erhebung zu beteiligen: „Das, was die Menschen umtreibt, lässt sich nicht in Statistiken einfangen. Gerade die gefühlte Sicherheit wirkt sich besonders stark auf den Alltag aus. Deswegen ist es wichtig, Ihrer Stimme Gehör zu verschaffen.“ (red)
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