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Billig und Boho: Wo bekomme ich ein günstiges Hochzeitskleid?

Im luxuriösen Prinzessinnen-Kleid heiraten – davon träumen viele Mädchen. Doch wenn der große Tag dann tatsächlich einmal kommt, entscheiden sich viele Bräute lieber für die Light-Variante eines Kleides. Statt teurer Brautmode wollen viele es einfacher und vor allem günstiger haben. Immerhin ist die Hochzeit schon teuer genug.

Deshalb bieten inzwischen sogar viele bekannten Mode-Händler Braut-Kollektionen an. DIY-Hochzeit, günstiges Kleid: Alternative Hochzeitsmodelle liegen momentan im Trend, weiß auch die Bloggerin Susanne Rademacher. Ihr Hochzeits-Blog „Lieschen heiratet“ gehört zu den erfolgreichsten in Deutschland. „Ich merke, dass immer mehr Bräute sich einen ganz entspannten Tag wünschen. Diese Stimmung kann man auch gut durch die Kleidung ausdrücken.“ Frei nach dem Motto: Raus aus dem Korsett und rein in das schlichte Sommerkleid.

Gerade bei der standesamtlichen Trauung würden viele Bräute sich für ein etwas weniger klassisches Outfit entscheiden, sagt Rademacher. Allerdings, so erzählt sie, wünschen sich viele Bräute für die kirchliche oder die freie Trauung dann doch etwas Festlicheres und sehen sich dafür in den klassischen Brautmode-Läden oder bei Designern um.

Wer sich für die günstige Alternative entscheidet, sollte beim Kauf jedoch einige Dinge beachten. Die wichtigsten Tipps und Tricks in der Übersicht.

Vorsicht bei Händlern aus Übersee

„Wenn man den Shop oder die Marke nicht kennt, rate ich davon ab, dort zu bestellen. Oft handelt es sich dabei um Sachen aus Übersee. Gerade der chinesische Markt ist sehr umtriebig, wenn es darum geht, europäische Anbieter zu kopieren, was nicht rechtens ist.“ Ob es das Material ist oder der Schnitt – viele Bräute sind enttäuscht, wenn das Kleid bei ihnen zu Hause ankommt. „Ich habe bisher nur unerfreuliche Geschichten darüber gehört,“ sagt Rademacher.

Bei den etablierten Marken schauen

„Wer online sucht, wird bei den etablierten Marken sicher fündig – gerade am Anfang der Saison. Da kann man sicher sein, dass es seriös abläuft und man kennt eventuell schon die Konfektionsgrößen der Marke, die einem gut passen.“

Second-Hand-Börsen

Auf Seiten wie Wunsch-Brautkleid oder Brautboerse gibt es klassische Kleider zum Teil für die Hälfte des Originalpreises. Eine Möglichkeit ist es, sich eine Anbieterin in der Nähe des Wohnortes zu suchen, um das Kleid vor dem Kauf besichtigen zu können.

Das Kleingedruckte lesen

Wer online bestellt, sollte sich dringend die AGB's durchlesen und sich die Umtasch-Rechte genauer anschauen. Bei Second-Hand-Waren besteht meist keine Garantie oder Gewährleistung.

Gutschein- und Rabattcodes nutzen

Viele Online-Händler locken immer wieder mit Rabatt-Möglichkeiten, beispielsweise bei der Anmeldung zum Newsletter. So gibt es extra Prozente auf das Kleid.

Lieferzeiten beachten

In letzter Minute noch schnell ein Kleid aus dem Internet? Das ist eine gute Möglichkeit, allerdings sollten Sie dabei die Lieferzeiten beachten, die teils bis zu drei Wochen dauern können. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte per Express-Lieferung bestellen. Die Zeit sollte nicht zu knapp kalkuliert werden, falls das Kleid umgetauscht oder noch geändert werden muss. Außerdem wollen viele Bräute noch ihre Accessoires zum Kleid abstimmen. Auch das nimmt Zeit in Anspruch.