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Ruhiger, aber nicht überallStauprognose: Baustellen und Sperrungen am Wochenende

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Stauprognose - Geringe Auslastung

Freitag zäh, Samstag entspannt: Pendler plus Ausflügler bremsen am Freitagnachmittag, am Samstag stehen die Chancen auf «weitestgehend freie Fahrt» gut.

Die Verkehrslage in Köln und der Region entspannt sich nach den Feiertagen. Trotzdem drohen Staus auf wichtigen Routen.

Verkehrsprognose für Köln und Region: Trotz Entspannung drohen Staus auf wichtigen Routen. Die Zeit nach den Feiertagen verspricht weniger Verkehr. Dennoch müssen Autofahrer aus dem Rheinland an bestimmten Stellen mit vollen Straßen rechnen.

Für das kommende Wochenende vom 12. bis zum 14. Juni wird auf Deutschlands Autobahnen eine generelle Beruhigung des Verkehrs erwartet, da die Pfingstfeiertage vorüber sind. Der Auto Club Europa (ACE) relativiert diese Prognose jedoch mit der Aussage: „Es wird ruhiger auf den Straßen, aber nicht überall“. Ebenso geht der ADAC stellenweise von fortbestehenden Verkehrsbehinderungen aus. Als Ursachen werden unter anderem Reisende aus Skandinavien auf ihrem Weg nach Süden genannt, aber auch Personen, die nicht an feste Urlaubszeiten gebunden sind. Trotzdem erwartet der in München ansässige Club in der Gesamtbetrachtung „ein vergleichsweise normales Wochenende“ mit einem geringeren Reiseaufkommen.

Ein erhöhtes Verkehrsaufkommen wird insbesondere für den Freitagnachmittag erwartet, wenn der Feierabendverkehr auf den beginnenden Ausflugsverkehr trifft. Der ACE prognostiziert für den Samstag hingegen „weitestgehend freie Fahrt“, wenngleich an den Grenzübergängen nach Polen, Dänemark sowie in die Alpenregionen geringfügige Wartezeiten möglich sind. Bei günstiger Witterung am Sonntag ist mit zahlreichen Tagesausflüglern zu rechnen, die Ziele in der Umgebung anfahren. Dies könnte auf den Rückfahrtsstrecken am Nachmittag zu zähfließendem Verkehr führen, wobei die Bildung längerer Staus als unwahrscheinlich gilt.

Verkehrsbehinderungen durch Baustellen und eine Sperrung der A7

Die vielen Baustellen bleiben eine konstante Ursache für zähfließenden Verkehr und Staus. Auf den deutschen Autobahnen gibt es laut ADAC derzeit etwa 1.000 solcher Engstellen, die jederzeit Verzögerungen verursachen können.

Darüber hinaus sind Vollsperrungen einzelner Autobahnabschnitte zu beachten. Ein markantes Beispiel betrifft die A7 (Hannover – Flensburg) im Norden Deutschlands. Dort wird der Abschnitt zwischen Hamburg-Heimfeld und Hamburg-Stellingen, einschließlich des Elbtunnels, in beiden Fahrtrichtungen komplett gesperrt. Diese Maßnahme gilt von Freitag, 22 Uhr, bis zum Montagmorgen um 5 Uhr. Eine entsprechende Umleitungsstrecke ist ausgewiesen. Nach Angaben des ADAC erfolgt die Schließung der Anschlussstellen Hamburg-Stellingen, -Volkspark, -Bahrenfeld, -Othmarschen, -Waltershof, -Hausbruch und -Heimfeld schon ab Freitag, 21 Uhr. Es wird darauf hingewiesen, dass jederzeit mit kurzfristigen Anpassungen zu rechnen ist.

Staugefährdete Strecken für Reisende aus der Kölner Bucht

Ein gesteigertes Verkehrsaufkommen prognostizieren ACE und ADAC insbesondere für die Metropolregionen München, Stuttgart und Hamburg. Auch auf den nachstehenden Autobahnen, von denen einige für Fahrten aus dem Raum Köln relevant sind, ist mit mehr Verkehr zu rechnen (häufig in beiden Fahrtrichtungen):

Die Situation auf den Transitrouten in den Nachbarländern

In Österreich rechnen die Automobilclubs nicht mit erheblichen Behinderungen auf den Durchgangsrouten. Laut ACE wird sich das Verkehrsaufkommen voraussichtlich auf einem „moderaten Niveau“ einpendeln. Trotzdem sind Staus im Bereich von Baustellen oder als Folge von Unfällen möglich. Besonders betroffen ist die Brennerautobahn, auf der die grundlegende Sanierung der Luegbrücke speziell zu Spitzenzeiten wiederholt zu Verzögerungen führen kann. Mit Beeinträchtigungen muss ebenfalls auf dem inzwischen wieder geöffneten Reschenpass (B 180) gerechnet werden.

An der deutschen Grenze können sporadische Einreisekontrollen zu Verzögerungen führen. Dies betrifft insbesondere die Grenzübergänge aus Österreich bei Suben (A3), Walserberg (A8) sowie Kiefersfelden (A93). Echtzeit-Informationen zu den aktuellen Fahrzeiten auf den bedeutendsten österreichischen Transitstrecken stellt die Website der Asfinag zur Verfügung.

Auch für die Schweiz prognostiziert der ACE, mit Ausnahme des Freitags-Berufsverkehrs, ein generell moderates Verkehrsgeschehen. Eine „etwas erhöhte Belastung“ sei auf der Gotthard-Route durch zusätzlichen Reiseverkehr möglich. Allerdings werden für das bevorstehende Wochenende keine längeren Staus vor dem Gotthardtunnel erwartet. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.