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Nicht alles wird teurer Diese 18 Lebensmittel werden sogar günstiger

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Besonders deutlich ist der Preisanstieg bei Tomaten, Gurken, Butter, Mehl und Öl. 

Köln/Berlin – Auch an der Supermarktkasse bekommen Verbraucher die Inflation zu spüren. Besonders deutlich ist der Preisanstieg bei Tomaten, Gurken, Öl, Mehl, Tiefkühlobst, Salat, Kartoffeln, Butter und Eiern.

Alles ist teurer geworden. Mit wenigen Ausnahmen, die der Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes aufzeigt: Diese sind noch genauso teuer wie vor einem Jahr – oder sogar günstiger geworden.

Dazu gehört zum Beispiel einiges an Gemüse aus Deutschland, das gerade Saison hat und verkauft werden will. Aber auch viele haltbare Nahrungsmittel sind nicht von der Preissteigerung betroffen.

Wir geben einen Überblick, welche Lebensmittel trotz der allgemeinen Entwicklung zuletzt günstiger geworden sind (Stand 14.04.22, Zahlen zu März 2022).

Preise sinken: Diese Lebensmittel werden günstiger

Saisonales Gemüse

• Möhren: 11,6 Prozent günstiger

• Paprika: 1,9 Prozent günstiger

• Feldsalat, Lauch und Sellerie: 1,6 Prozent günstiger

Andere saisonale Gemüsesorten sind im Preis etwa gleichgeblieben, zum Beispiel verschiedene Kohlsorten, Zwiebeln und Knoblauch. Der Deutsche Fruchthandelsverband nutzt den AMI Verbraucherpreisindex. Er gibt für März 2022 sogar einen durchschnittlichen Preisrückgang von 13,9 Prozent für Wurzel- und Zwiebelgemüse im Vergleich zum Vorjahr an.

Obst

• Erdbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren odre Ähnliches: 1,3 Prozent günstiger
• Zitrusfrüchte: 0,5 Prozent günstiger
• Pfirsiche, Kirschen (Stein- und Kernobst): 0,2 Prozent günstiger

Im März 2022 sollen Zitrusfrüchte laut AMI Verbraucherpreisindex sogar 9,8 Prozent günstiger gewesen sein als zur gleichen Zeit im Vorjahr. Kernobst habe im Schnitt 2,6 Prozent weniger gekostet.

Verschiedenes

• Mandeln: 3,2 Prozent günstiger
• Süßstoff: 1,5 Prozent günstiger
• Buttermilch, Milchgetränke: 1,0 Prozent günstiger

Fertigmischungen

• Tütensuppe, Brühe: 0,9 Prozent günstiger
• Backmischungen für Kuchen: 1,0 Prozent günstiger
• Soßenpulver, Soßenbinder oder Ähnliches: 1,3 Prozent günstiger
• Kartoffelkloßmehl oder Kartoffelpüree, 0,7 Prozent günstiger

Saft
• Multivitaminsaft: 1,2 Prozent günstiger
• Orangensaft: 0,7 Prozent günstiger
• Apfelsaft: 0,2 Prozent günstiger

Fleisch, Fisch
• TK-Meeresfrüchtet: 1,1 Prozent günstiger
• Gekochter Schinken und Ähnliches: 0,2 Prozent günstiger

Quelle: Statistisches Bundesamt, Veränderungsrate zu Vorjahresmonat, Stand 12.04.22)

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Fleisch und Fisch

Fleisch und Fisch sind insgesamt teurer geworden, vor allem Hackfleisch, frisches Fleisch und frischer Fisch. Besonders deutlich war das bei Rindfleisch zu beobachten. Nur Kochschinken und Tiefkühl-Meeresfrüchte sind günstiger geworden. Kaum zu merken war der Preisanstieg bei haltbaren Produkten wie Salami oder rohem Schinken. Auch bei Wild fällt er gering aus (1,3 Prozent mehr) – verglichen mit Rinderhack (17 Prozent mehr) oder frischem Geflügel (13,6 Prozent teurer).

Milch, Eier, Butter, Käse

Hier ist fast alles teurer geworden. Am deutlichsten merken Verbraucher den Preissprung bei Butter, Eiern und Margarine, aber auch bei Milch, Quark und Sahne haben die Preise angezogen. Nur Buttermilch und andere Milchgetränke sind günstiger geworden. Die Preise für Frischkäse und Hartkäse sind noch moderat gestiegen.

Süßes und Gebäck

Süßwaren sind insgesamt kaum teurer geworden. Puddingpulver, Bonbons und Gummibärchen kosten etwa gleich viel wie im Vorjahr. Und auch bei Salzstangen, Muffins, Waffeln und Schokoriegeln liegt der Preis nur wenig höher als im Vorjahr.

Tiefkühlware und Konserven

Tiefkühlprodukte sind zum Teil nicht so stark im Preis gestiegen wie die frischen Alternativen – das gilt aber nicht für Obst und teils auch Gebäck. TK-Obst ist sogar über 20 Prozent teurer geworden. Bei Konserven ist es unterschiedlich, aber vor allem Erbsen- und andere Gemüsekonserven sind deutlich teurer geworden.