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„Super performt“Sperrung der A59 bei Leverkusen endet früher als geplant – nächste Baustelle kommt

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ARCHIV - 11.09.2019, Nordrhein-Westfalen, Duisburg: Ein Autobahnschild der A59 bei Duisburg. (zu dpa: «Studie zu A59-Ausbau: Tunnel zu teuer und langwierig») Foto: Roland Weihrauch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die A59 zwischen Düsseldorf und Leverkusen war monatelang gesperrt.

Die A59 ist zwischen Monheim und Düsseldorf wieder komplett befahrbar. Allerdings kommt im Herbst die nächste Sperrung.

Die Autobahn 59 zwischen Düsseldorf und Leverkusen kann wieder befahren werden: Nach monatelanger Sperrung rollen die Autos auf dem wichtigen Abschnitt wieder – und das sogar früher als geplant. Seit Oktober war die Strecke auf einer Länge von zwölf Kilometern saniert worden. Viele Pendler im Düsseldorfer Süden waren betroffen, es kam immer wieder zu Staus in Richtung Leverkusen und Kölner Norden.

Zwischen dem Autobahndreieck Düsseldorf-Süd und der Anschlussstelle Monheim in Fahrtrichtung Leverkusen ist die A59 seit Dienstag (2. Juni) wieder vollständig befahrbar. Eigentlich sollte der Verkehr in den ersten vier Wochen nur auf einer Spur fahren, berichtet der WDR. Die Autobahn GmbH verweist nun aber auf die schneller erfolgten Arbeiten. „Die beiden Baufirmen haben super performt, es hat alles geklappt, deswegen können wir früher freigeben“, sagt Sabrina Kieback dem Sender.

Erneute Sperrung der A59 ab Herbst 2026

Seit Montag wurden die Sperrungen schrittweise aufgehoben, am Dienstagabend waren alle Fahrspuren frei. Der ADAC gab 19 Uhr als vollständiges Ende der Sperrung an. Die Freigabe erfolgte zuerst an der Abfahrt Monheim, von dort arbeitete man sich bis zum Dreieck Düsseldorf-Süd vor. Anschließend werden auch alle Umleitungen rückgebaut. Diese führten über die A46, A3 und die A542 beziehungsweise über die A46, A57 und A1. Der Rückbau der Beschilderungen und Bedarfsampeln im Bereich Richrath und Langenfeld kann laut Autobahn GmbH noch einige Tage in Anspruch nehmen. In diesen Bereichen kann es kurzfristig noch zu Verkehrseinschränkungen kommen.

Allerdings drohen Pendlern auf diesem Abschnitt erneut Probleme: Auch in der Gegenrichtung muss die A59 saniert werden. Dies ist ab Herbst 2026 geplant. Wie lange die Sperrung dauern wird, ist noch unklar. Diese Maßnahme sorgt für Diskussionen, denn ab Herbst ist auch die Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln für mehrere Monate gesperrt – eine mögliche Alternative für Pendler zum Auto fällt damit weg.

A59 im Kreuz Leverkusen-West wochenlang gesperrt

Die viel befahrene A59 ist grundlegend sanierungsbedürftig. Die Fahrbahn muss erneuert werden, außerdem wurden Brücken instandgesetzt, Entwässerungseinrichtungen modernisiert und die Straßenausstattung auf den neusten Stand der Technik gebracht. Die Betonplatten, die vermutlich noch aus dem Jahr 1971 stammen, waren bzw. sind in einem sehr schlechten Zustand, heißt es bei der Autobahn GmH. Zuletzt durfte in beide Richtungen nur Tempo 60 gefahren werden. 

Auch auf anderen Abschnitten der A59 kommt es immer wieder zu Sperrungen. So war zuletzt ein Abschnitt im Kreuz Leverkusen-West nicht befahrbar. Die Autobahn GmbH hatte die A59 im April und Mai gesperrt, weil ein besonders großes Stahlelement der zweiten Leverkusener Brücke eingebaut wurde. Aus Düsseldorf kommend war die Autobahn vom Dreieck Monheim-Süd bis zum Autobahnende in Leverkusen komplett gesperrt. Für den Verkehr rund um Leverkusen bedeutete das über Wochen viele Staus. Am 20. Mai wurde die Strecke wieder freigegeben.

Die Autobahn 59 verläuft in drei Teilabschnitten. Im Norden von Dinslaken bis Duisburg, nach einer Unterbrechung von Düsseldorf bis zum Kreuz Leverkusen West. Der südliche Abschnitt beginnt am Dreieck Heumar und geht in Bonn in die B42 über.

Auch in Duisburg wird die A59 ausgebaut. Auf einem knapp 7 Kilometer langen Abschnitt sind mehrere Brücken betroffen, darunter die Berliner Brücke.