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DRK Bad MünstereifelNach zwei Jahren Bauzeit Zentrum feierlich eröffnet

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Nach zwei Jahren Bauzeit konnten die Mitglieder des Rotkreuz-Ortsvereins Bad Münstereifel die Eröffnung ihres neues Zentrums feiern.

Nach zwei Jahren Bauzeit konnte das DRK in Bad Münstereifel Eröffnung feiern.

Die neue Unterkunft bietet Raum für die 25 Mitglieder des Ortsvereins Bad Münstereifel. 

Die Erleichterung war Gerhard Fink deutlich anzusehen. Der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Bad Münstereifel konnte mit der Eröffnung des Rotkreuz-Zentrums ein Kapitel abschließen: „Insgesamt sind rund 25 Jahre von der ersten Idee eines gemeinsamen Standortes hier in Bad Münstereifel bis zu dessen Verwirklichung vergangen.“ Durch Corona und Flut wurde das Projekt wahrlich nicht beschleunigt.

Rund zwei Jahre hat der Bau der neuen Unterkunft gedauert, die nun eine Heimat für die 25 Mitglieder des Ortsvereins bietet. Durch die Räumlichkeiten wird die Möglichkeit geschaffen, in vielen Bereichen einen Neustart anzugehen. Wie Fink berichtet, sind die Bad Münstereifeler seit Ende vergangenen Jahres so gut aufgestellt, dass sie eine eigene Bereitschaft stellen können. Auch das Jugendrotkreuz soll wiederbelebt werden. Während Corona war die Gruppe aufgelöst worden, so Fink: „Nach anderthalb Jahren, in denen größere Treffen verboten waren, verschwindet man schnell aus dem Gedächtnis, und die Jugendlichen haben sich anders orientiert.“

Vereine, die keine Möglichkeit haben, an einem passenden Ort zusammenzukommen, sind herzlich willkommen.
Gerhard Fink, Vorsitzender DRK BadMünstereifel

Mit Sabine Eschweiler und Mirja Sieradski soll künftig wieder ein Angebot für den Nachwuchs geschaffen werden. „Wir wollen unter anderem mit Erste-Hilfe-Kursen wieder vermehrt in die Schulen gehen. Die sind von unserem neuen Standort aus glücklicherweise alle fußläufig schnell erreichbar“, so Sieradski. Veranstaltungen, Workshops oder ein Ferienprogramm seien weitere Ideen, so Eschweiler: „Die Räumlichkeiten hier bieten uns viele Möglichkeiten und die wollen wir auch nutzen, um wieder einen Ort für Gemeinschaft zu schaffen.“

Nicht nur das Bad Münstereifeler DRK wird die Räume nutzen, wie Fink erklärt: „Genau genommen sind auch wir selbst nur zu Gast, da der DRK-Kreisverband Eigentümer des Gebäudes ist. Vereine, die keine Möglichkeit haben, an einem passenden Ort zusammenzukommen, sind herzlich willkommen.“ Zwei Seminarräume, eine Küche und Lagerräume, die, genau wie die Toiletten, komplett barrierefrei zu erreichen sind, schaffen dafür gute Voraussetzungen.

Pfarrerin Elke Smidt-Kulla spricht in ein Mikrophon.

Pfarrerin Elke Smidt-Kulla sieht im Zentrum ein Geschenk für die Stadt.

Blick in einen der neuen Räume, in denen künftig allerlei Angebote stattfinden werden.

Von Erster Hilfe bis Jugendarbeit: Die neuen Räume in Bad Münstereifel bieten vielfältige Nutzungsmöglichkeiten.

Dabei freue man sich nicht nur über das Holzständerbauwerk, dessen Balken den Räumen Gemütlichkeit verleihen, sondern auch über ein modernes Stromsystem. „Mit Solarpaneelen auf dem Dach, dem dazugehörigen Speicher sowie einer Wärmepumpe und einem Notstromaggregat sind wir gut aufgestellt“, so Fink.

All dies wurde von den Gästen gut aufgenommen. „Die Stadt kann sich glücklich schätzen, wieder eine solche Institution vor Ort zu haben“, so der Beigeordnete Wolfgang Greuel. Auch Pfarrerin Elke Smidt-Kulla betonte die Bedeutung der Einrichtung: „In einer Zeit, in der es viele Kräfte gibt, die uns auseinanderdividieren wollen, ist eine solche Möglichkeit wichtig, sich auf Gemeinsames zu konzentrieren und mit liebevollem Blick und Unterstützung füreinander da zu sein.“