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Handball-KreispokalDie HSG Euskirchen setzte im Viertelfinale auf die A-Jugendlichen

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Merlin Klocker beim Wurf. Ein Gegenspieler greift mit dem rechten Arm nach dessen Trikot.

Windet sich um seinen Gegner und hat freie Wurfbahn: Merlin Klocker (r.).

Der Kaller SC und der TVE Bad Münstereifel stehen im Kreispokal-Halbfinale. Dort kommt es zu einer Neuauflage des Vorjahresendspiels.

HSG Euskirchen – HSG Geislar-Oberkassel 26:32 (16:16). Mit einer reinen A-Juniorenmannschaft und Torhüter Laurenz Gebertz hat die HSG Euskirchen das Pokalviertelfinalspiel gegen Geislar-Oberkassel verloren. Die junge Truppe, die von Kajeepan Maheswaran, Tobias Bünder und Jonas Drehsen gecoacht wurde, hielt vor allem in der ersten Halbzeit gut mit. Gegen körperlich leicht überlegene Gäste war in den 30 Minuten vor der Pause kein Leistungsunterschied festzustellen.

Danach kam der zweifache Pokalsieger Geislar-Oberkassel besser ins Spiel und bestrafte einige unnötige Ballverluste des Gastgebers mit Toren. Schlussendlich ist Euskirchen, trotz einer guten Leistung, verdient ausgeschieden. „In der ersten Halbzeit haben wir gut dagegengehalten und gehen mit einem verdienten Unentschieden in die Pause. Dann aber zeigte sich die Erfahrung des Gegners, der unsere Fehler konsequent bestrafte“, sagte ein nicht unzufriedener Trainer Kajeepan Maheswaran.

Neun Spieler reichen dem Kaller SC gegen den HSV Troisdorf

HSV Troisdorf – Kaller SC 20:29 (10:11). Mit einem Mini-Kader von gerade einmal neun Spielern hat der Kaller SC die Hürde beim klassentieferen HSV Troisdorf, nach anfänglichen Schwierigkeiten, letztlich mit Bravour genommen. Nach einem 1:5 zu Beginn kämpfte sich der KSC in das Spiel und war spätestens nach dem Seitenwechsel absolut Herr der Lage. Vor allem die Abwehr steigerte sich nach dem Seitenwechsel, das Umschaltspiel wurde konsequent zu Ende gebracht. „Wir konnten den Vorsprung nach der Pause relativ schnell auf fünf Tore ausbauen und dann haben wir das solide zu Ende gespielt“, sagte Trainer Wolfgang Kirfel.

Die Halbfinalpartien im Überblick

Im Halbfinale empfängt der Kaller SC die HSG Geislar-Oberkassel. Dabei handelt es sich um die Neuauflage des Vorjahresendspiels. Der damals unterlegene KSC hat nun – erneut als Außenseiter – die Chance auf die Revanche.

Im zweiten Halbfinale (Datum und Uhrzeiten sind noch offen) steht mit dem TVE Bad Münstereifel ein weiterer Kreisoberligist aus dem Kreis Euskirchen. Der TVE profitierte vom Spielverzicht der HSG Siebengebirge-Thomasberg. Halbfinalgegner ist der TSV Bonn rrh., der bisher mit seiner dritten Mannschaft am Wettbewerb teilgenommen hat.