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Stadt hofft auf FördermittelCharleviller Platz in Euskirchen soll neues Gesicht erhalten

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Auf dem Platz stehen Autos, Wohnmobile und Transporter. Am Rand sind Bäume platziert.

Die Stadt Euskirchen will Fördermittel für die Aufwertung des Charleviller Platzes beantragen.

Die Euskirchener Verwaltung will das Areal, das die meiste Zeit als Parkfläche dient und zweimal im Jahr als Kirmesplatz, ökologisch aufwerten. 

Die Stadt Euskirchen will den Charleviller Platz aufwerten. Dazu möchte sie Fördermittel des Bundes beantragen. Der Rat hat einem entsprechenden Vorschlag jetzt einhellig zugestimmt.

Vor fünf Jahren hatte es schon einmal einen Vorstoß in die gleiche Richtung gegeben. Die Fraktionen von CDU und Bündnis 90/Die Grünen beantragten damals, 25.000 Euro als Planungskosten für eine Umgestaltung des Charleviller Platzes im Haushalt zu verankern. Als Ziel gaben die beiden Fraktionen an, das Areal mit einer versickerungsfähigen, jedoch nicht staubenden wassergebundenen Decke zu versehen, die Begrünung an den Rändern des Geländes auszubauen und eventuell auch die Beleuchtung zu erneuern.

Im Sommer ist es staubig, zu anderen  Zeiten bilden sich oft Pfützen

Der Rat schloss sich dem Antrag mit 51:1 Stimmen an, das Vorhaben wurde aber nicht in die Tat umgesetzt. Der Charleviller Platz, den die Stadt zweimal im Jahr für die Kirmes nutzt, gibt nach wie vor ein trostloses Bild ab. In regenarmen Phasen produziert er Staub, zu anderen Zeiten bilden sich häufig Pfützen. Sein einziger Vorteil für Autofahrer und Autofahrerinnen besteht darin, dass sie dort gratis parken dürfen.

Nicht zuletzt hat die Stadt ihn als Wohnmobilstellplatz ausgewiesen – ohne dass entsprechende Service-Einrichtungen existieren. Nun hofft die Verwaltung auf Finanzmittel aus dem Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“.

Am Rande des Geländes hängen Schilder mit Auto- und Wohnmobilpiktogrammen.

Der Charleviller Platz ist als Areal für Autos und Wohnmobile ausgewiesen.

Wie CDU und Grüne strebt die Stadtverwaltung eine versickerungsfähige, gebundene Oberfläche an. Parkflächen sollen nicht verloren gehen, der Kirmesbetrieb soll nicht beeinträchtigt werden.

Biotop und Naturpfad geplant Außerdem will die Stadtverwaltung die Grünflächen erweitern und miteinander verbinden, um „ein kleines Biotop“ entstehen zu lassen, wie es in der Ratsvorlage hieß. Und weiter: „Für die Bevölkerung könnte ein kleiner Naturpfad errichtet werden.“

Das weitere Verfahren ist in mehrere Phasen aufgeteilt. Zunächst muss das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung das Euskirchener Vorhaben gutheißen.

Ob die Stadt Fördermittel erhält, entscheidet der Haushaltsausschuss des Bundestages.