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ÄrgernisAutomatische Kirchentür in Zülpich ist schon seit Monaten defekt

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Ein älterer Mann, der in einem E-Rollstuhl sitzt, an der Eingangstür zur Pfarrkirche St. Peter in Zülpich.

Ohne fremde Hilfe können Rollstuhlfahrende die Eingangstür zur Pfarrkirche St. Peter in Zülpich nicht öffnen.

Die elektronische Eingangstür der Zülpicher Pfarrkirche St. Peter soll schnellstmöglich wieder instand gesetzt werden.

Bei seinen Rundfahrten durch Zülpich genießt Ralf Fischer (Name von der Redaktion geändert) regelmäßig die frische Luft und den Ausblick auf die grünen Flecken der Römerstadt. Seit einigen Jahren ist er auf einen elektrischen Rollstuhl angewiesen, doch von seinen Touren hat er sich nicht abbringen lassen.

Gerne hat er dabei auch in der Pfarrkirche St. Peter einen Zwischenstopp eingelegt, doch dies ist seit geraumer Zeit nicht mehr möglich. „Seit mindestens zwei Monaten hängt ein Schild mit der Aufschrift ‚Außer Betrieb‘ an der elektronischen Eingangstür. Leider ist diese Tür für mich im Rollstuhl die einzige Möglichkeit, ohne Hilfe in die Kirche zu kommen.“

Reparatur ist der Kirchengemeinde „ein wichtiges Anliegen“

Auf Anfrage habe man ihm an verschiedenen Stellen unterschiedliche Gründe für diesen Umstand genannt. „Einmal hieß es, die zuständige Firma für die Reparatur melde sich nicht, ein anderes Mal hat man mir gesagt, die Tür sei mehrfach Vandalismus zum Opfer gefallen und werde jetzt gar nicht mehr repariert. Ich fühle mich mit diesem Problem allein gelassen und bin sehr enttäuscht vom Verhalten der Verantwortlichen.“

Ein kleines Hinweisschild weist auf den Deffekt der automatischen Eingangstür der Pfarrkirche St. Peter in Zülpich hin.

Seit vielen Wochen hängt dieses Hinweisschild an der Eingangstür.

Auf Nachfrage dieser Zeitung gab Peter Cramer, Koordinator der Küsterinnen und Küster nun Auskunft. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, die Tür der Kirche schnellstmöglich wieder funktionstüchtig zu bekommen. Leider sind durch witterungsbedingte Schäden mehrfach Sensoren kaputtgegangen und in einem Jahr haben sich die Kosten für die Reparaturen auf 20.000 Euro belaufen.“

Daher arbeite man nun mit Hochdruck an der Umsetzung einer Sturmsicherung, die, außen an der Tür angebracht, künftige Schäden dieser Art verhindern solle. Einfach eine Schiebetür einzubauen, sei aufgrund des Denkmalschutzes nicht möglich. „So etwas kostet viel Geld, trotzdem ist uns sehr daran gelegen, dass die Tür wieder funktioniert, sonst hätten wir sie vor Jahren gar nicht eingerichtet“, so Cramer. „So schnell wie möglich möchten wir dieses Problem aus der Welt schaffen.“