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FeuerwehrZwei neue Autos verbessern den Schutz vor Katastrophen in Burscheid

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Burscheid Freiwillige Feuerwehr Wagenübergabe. V. l: Justin Müller, stellvertr. Löschzugführer, Jörg Seemann, Wehrleitung, Innenminister Herbert Reul, Michael Rüßmann, Zugführer Paffenlöh, Bürgermeister Dirk Runge.
Foto: Michael Wand

Burscheids Vize-Löschzugführer Justin Müller, Wehrleiter Jörg Seemann, Innenminister Herbert Reul, Zugführer Michael Rüßmann und Bürgermeister Dirk Runge an einem der neuen Wagen

Auch, wenn das erste Einparken schwer fiel: Die Feuerwehr ist glücklich mit den Neuanschaffungen.

Mit heulenden Sirenen und Blaulicht bogen am Samstagmorgen die zwei neuen Fahrzeuge der Burscheider Feuerwehr auf ihren Hof ein – mit dabei Landesinnenminister Herbert Reul. „Ich habe schon so viele Fahrzeuge übergeben und war auch schon auf etlichen Einweihungsfeiern, aber in einem Feuerwehrauto selbst mitgefahren, bin ich tatsächlich noch nie“, freute sich der CDU-Politiker.

Im Zuge der landesweiten Ausweitung des Katastrophenschutzkonzeptes konnte den Burscheidern zum einen ein Löschgruppenfahrzeug sowie ein neuer Gerätewagen gestellt werden. Das rund 400.000 Euro teure Löschgruppenfahrzeug wird Burscheid überlassen und dient der Brandbekämpfung auch abseits befestigter Straßen.

Der Gerätewagen gehört dem Land

Der Gerätewagen hingegen bleibt in Besitz des Landes und soll die Feuerwehrmänner- und frauen bei Großeinsätzen durch zusätzliche technische Ausrüstung unterstützen. „Wir alle können uns über zwei neue leistungsstarke Fahrzeuge freuen, die wir sowohl in unserem Alltag als auch im Katastrophenschutz gut gebrauchen können“, erklärte Burscheids Wehrleiter Jörg Seemann.

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Bürgermeister Dirk Runge und Kreisbrandmeister Martin Müller-Saikowski teilen die Begeisterung für diese Unterstützung und freuen sich über die neuen Möglichkeiten. Schließlich war es so weit, und der Minister überreichte die Schlüssel an Runge und Seemann – schnell nutzen alle Anwesenden die Chance, um die Fahrzeuge auch von innen zu bestaunen und auch mal Probe zu sitzen.

Auch wenn das erste Einparken der neuen Autos ein kleineress Loch in der Hauswand der Feuerwehrstation hinterließ, war allen Anwesenden klar, dass diese neuen Fahrzeuge einen Meilenstein im Kampf gegen Brände oder auch größere Katastrophen bedeute.

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