Der Tatverdächtige konnte später in der Nacht gefasst werden, Zeugen werden gesucht.
Festnahme17-Jähriger bricht in Leichlingen in mindestens neun Autos ein

Einbruch in ein Auto
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Mindestens neun Autos soll ein 17-Jähriger aus Libyen in der Nacht zu Donnerstag aufgebrochen haben. Die Polizei nahm den jungen Mann fest, er steht im Verdacht, Autoscheiben eingeschlagen und die Innenräume nach Wertgegenständen durchsucht zu haben.
Nach ersten Erkenntnissen hörte ein Zeuge gegen 2.10 Uhr zwei laute Knalle in der Uferstraße. Als er nach der Ursache schaute, bemerkte er einen jungen Mann, der offenbar kurz zuvor die Fensterscheibe seines Pkw eingeschlagen hatte. Als der Tatverdächtige den Zeugen erblickte, flüchtete er zu Fuß in Richtung Moltkestraße.
Der Zeuge alarmierte umgehend die Polizei und gab eine Beschreibung des Flüchtigen ab. Die Polizei stellte daraufhin im Umfeld des Tatortes weitere beschädigte Fahrzeuge fest. Die betroffenen Pkw befanden sich in der Uferstraße, der Bismarckstraße, der Walter-Frese-Straße und der Moltkestraße. Die jeweiligen Fahrzeughalter wurden von der Polizei kontaktiert und über den Einbruch informiert.
Gegen 4.15 Uhr entdeckten die Polizisten in der Moltkestraße einen jungen Mann, der unter einem Pkw lag und auf den die Beschreibung des Zeugen zutraf. Als er auch nach wiederholter Aufforderung nicht unter dem Fahrzeug hervorkam, zogen ihn die Beamten darunter hervor.
Verdächtiger unter Auto gefunden
Der junge Mann führte eine Tragetasche mit sich, in der sich neben Werkzeugen auch Diebesgut aus den betroffenen Fahrzeugen befand. Ein freiwillig durchgeführter Drogenvortest verlief positiv auf Cannabis und Kokain.
Die Polizisten nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest und brachten ihn zur Polizeiwache Burscheid. Dort fanden sie heraus, dass es sich bei dem jungen Mann um einen 17-Jährigen aus Libyen handelt, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat. Er ist in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen verschiedener Eigentumsdelikte in Erscheinung getreten.
Die weiteren Ermittlungen dauern an. Zeugen, die weitere Hinweise zu diesen Taten geben können, wenden sich bitte unter der Rufnummer 02202 205-0 an das zuständige Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg. (ch)
