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51. AusgabeSengbachlauf knackt fast die 1000-Läufer-Marke

4 min
Mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich zu 11,3-Kilometer-Runde angemeldet.

Mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich zu 11,3-Kilometer-Runde angemeldet.

Ehrenamtler des TV Witzhelden organiseren die Sportveranstaltung an der Talsperre auf Solinger Stadtgebiet.

Ganz so viele wie bei der Jubiläumsausgabe im vergangenen Jahr waren es nicht, dennoch konnten die ehrenamtlichen Organisatorinnen und Organisatoren des 51. Sengbachlaufs am Sonntag auf eine beachtliche Teilnehmerzahl blicken: 967 Menschen hatten sich für die verschiedenen Läufe angemeldet, berichtet Margot Knigge aus dem Organisationsteam, die um kurz vor 9 Uhr im Anmeldezelt die Läuferinnen und Läufer begrüßt. 

Fünf Läufe gibt es an diesem Sonntag insgesamt: den Dreiviertelmarathon (30,9 Kilometer), den Halbmarathon (21,1 Kilometer), den 11,3-Kilometer-Lauf, die 11,3-Kilometer-Walking-Runde und den Familienlauf. Eine Runde um die Talsperre auf Solinger Stadtgebiet, nordöstlich von Witzhelden, ist 11,3 Kilometer lang. Und dabei müssen die Läuferinnen und Läufer auch ein paar Höhenmeter meistern. Der Sengbachlauf ist eben ein Lauf durchs Bergische.

„Wir haben Profis dabei, aber auch Leute, die einfach aus Spaß mitlaufen“, sagt Knigge über das Teilnehmerfeld. Die größte Gruppe stellt die LLG 80 Nordpark Köln mit 20 Leuten. Die Sportlerinnen und Sportler kommen aber nicht nur aus der Nähe, laut den Veranstaltern sind auch Menschen aus Berlin, Würzburg, der Schweiz und den Niederlanden dabei.

Margret Knigge vom TV Witzhelden gehört zum Organisationsteam des Laufs.

Margret Knigge vom TV Witzhelden gehört zum Organisationsteam des Laufs.

Sie höre immer wieder, dass die Läuferinnen und Läufer das Sportevent an der Talsperre schätzten, „weil wir das so familiär machen“, sagt Knigge. Diesen Eindruck erweckt auch das, was auf dem Platz an der Start- und Ziellinie passiert. Offenbar kennen sich viele Läuferinnen und Läufer, dazu kommt die Versorgung durch das ehrenamtliche Team. In einem Zelt gibt es Waffeln. Auf der Strecke sorgen die Verpflegungsposten dafür, dass die Sportlerinnen und Sportler motiviert bleiben. Denn die verteilten nicht nur Getränke und Bananen am Wegesrand, sagt Knigge. „Die Triathlonabeteilung zum Beispiel feuert die Läufer richtig an.“

Das größte Teilnehmerfeld verzeichnet die 11,3-Kilometer-Runde, mehr als 400 Leute umrunden die Talsperre einmal. Beim Halbmarathon machen etwa 250 Leute mit, beim Dreiviertelmarathon, der größten Runde, rund 120. Knapp 50 Leute legen die Runde im gehend zurück und etwas mehr als 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verzeichnet der Familienlauf, gesponsert von den Stadtwerken.

Familienlauf kommt gut an

Den gibt es seit etwa fünf Jahren, berichtet Margret Knigge. Zuvor habe man einen reinen Kinderlauf gehabt. Aber dafür hätten sich immer weniger Kinder angemeldet, also habe man irgendwann die Idee gehabt, dass auch Eltern dabei sein dürfen. Ein Konzept, das offenbar beliebt ist, wie die Teilnehmerzahl von 80 in diesem Jahr zeigt.

Wenn der Lauf vorbei ist, hat das Team um Knigge, das auch von befreundeten Vereinen wie dem TuS Quettingen unterstützt wird, nicht viel Zeit, um durchzuschnaufen. Erst komme die Nachbesprechung, sagt die Organisatorin: Was sei gut gelaufen? Was schlecht? „Im Dezember geht es dann wieder los“, sagt sie. Dann gestaltet, druckt und verteilt das Orgateam bereits wieder die ersten Flyer für das nächste Jahr.

Die Organisatorinnen und Organisatoren hatten in diesem Jahr eine Spendenaktion für die Kinderpalliativstation „Zeitinsel“ im Klinikum Leverkusen organisiert. Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten bei der Anmeldung ein paar Euro spenden. Mehr als 500 hätten mitgemacht, hieß es vor dem Start der 11,3-Kilometer-Runde. 1920 Euro seien alleine so schon zusammengekommen, vermutlich kam über den Tag verteilt noch mehr dazu. Das Organisationsteam will den Betrag auf 2500 Euro aufstocken und die Spende im September übergeben.


Ergebnisse

Den ersten Platz bei den Männern auf der Sengbachrunde (11,3 Kilometer) belegte am Sonntag Jamal Sanhaji (Jahrgang 1988) vom SF Blaugelb Magdeburg vor Frank Briesenick (Jahrgang 1982) vom TuS Köln Rechtsrheinisch. Anke Brenner (Jahrgang 1970, LT SV Hönningen) gewann bei den Frauen vor Janina Kemper (Jahrgang 1994). Das schnellste Team war das der Stadt-Sparkasse Solingen. Die Walkingrunde gewann Andreas Volkmer (Jahrgang 1963), den Halbmarathon der Männer Marius Trompetter (Jahrgang 1991, Milers Colonia 2020) und den der Frauen Svantje Eyring (Jahrgang 1985). Manuel Skopnik (Jahrgang 1972, TV Refrath) siegte auf der Dreiviertelmarathonrunde der Männer und Alexandra Krämer (1990, LC Rapid) auf der der Frauen. Alle Ergebnisse sind online zu finden.

www.sengbachlauf.de