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OpladenIn Leverkusen werden Abfalleimer jetzt zu zweit geleert

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Opladener Fußgängerzone Foto: Ralf Krieger

Nach dem Angriff auf einen TBL-Mitarbeiter in der Opladener Fußgängerzone ergreift die Stadt-Tochter eine neue Taktik.

Nach dem Angriff auf einen TBL-Mann arbeitet man ab Montag zu zweit.

Nach dem Vorfall in der Bahnhofstraße setzt man bei den Technischen Betrieben Leverkusen nun auf Sicherheit. Ab Montag, 29. Juni, sollen sich nach Auskunft der Stadtverwaltung jeweils zwei Beschäftigte der Stadt-Tochter um das Leeren der Mülleimer kümmern. Einer werde den Abfallkorb leer machen, während der Kollege „das Umfeld genauestens beobachtet“, hieß es am Wochenende.

Wie berichtet, war am Morgen des Samstag, 20. Juni, ein TBL-Beschäftigter überfallen und verletzt worden, als er in der Fußgängerzone einen Abfallbehälter ausleeren wollte. Der Mann hatte einen Schlag auf den Hinterkopf gespürt. Zuvor hatte er einen Knall gehört. Das nährt den Verdacht, dass er mit einer Steinschleuder angegriffen wurde. Schon am Mittag durchsuchte die Polizei die Wohnung eines Opladeners. Sie fand bei dem 38-Jährigen mehrere Softair-Waffen, Munition und eben eine Steinschleuder.

Zunächst hatten die Technischen Betriebe angekündigt, die Opladener Fußgängerzone vorerst nur noch maschinell zu reinigen. Nur ein paar Tage später wurde ein anderes Vorgehen angekündigt: die Leerung der Abfalleimer zu zweit.