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Keine Kosten für die StadtStele am Berliner Platz in Opladen soll beleuchtet werden

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Die Stele am Berliner Platz soll beleuchtet werden.

Die Stele am Berliner Platz soll beleuchtet werden.

Bürger hatten sich bei der CDU gemeldet, die hat daraus einen Antrag für die Bezirksvertretung gemacht.

Reinhard Schmitz, Leiter des Fachbereichs Tiefbau bei der Stadt Leverkusen, zeigte sich am Dienstagabend in der Bezirksvertretung ganz pragmatisch: „Solange er zahlt, fließt auch der Strom.“ Er, das ist ein Sponsor, den die Opladener CDU aufgetan hat, der dafür bezahlt, dass die Stele am Berliner Platz demnächst beleuchtet werden soll. Einen entsprechenden Antrag der Christdemokraten verabschiedeten die Mitglieder des Bezirksausschusses einstimmig.

Und dafür spielte die Finanzierung natürlich eine große Rolle. Denn Geld dafür hat die Stadt derzeit keines. Die Beleuchtung wäre eine freiwillige Leistung. Das hatte die CDU aber bereits bedacht: „Der CDU war klar, dass hierfür keine Finanzmittel der Stadt zur Verfügung stehen würden, fand aber die Anregung sehr gut. Auch in Zeiten knapper Finanzen ist es wichtig, das eigene Wohnumfeld positiv zu gestalten“, wird CDU-Mann Matthias Itzwerth in einer Pressemitteilung dazu zitiert. Deshalb habe man einen privaten Sponsor gesucht und gefunden. Wer das ist, teilt die CDU nicht mit.

Leverkusen: Sponsor übernimmt alle Kosten

Der Sponsor übernimmt jedenfalls alle Kosten, bestätigte Itzwerth in der Sitzung noch mal auf Nachfrage: Montage, Strom, Wartung, potenzieller Rückbau – für die Stadt sollen gar keine Kosten entstehen. Das kam sowohl bei der Verwaltung als auch im Ausschuss natürlich gut an.

Die Säule, so hat die CDU herausgefunden, ist ein Ehrenmal aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. Entworfen habe sie der Kölner Stadtplaner Otto Scheib. Eingeweiht worden sei sie am 15. September 1929: „Es handelt sich um eine Muschelkalk-Stele auf zwei Blockstufen.“ Ursprünglich habe ein christliches Kreuz mit einem eingearbeiteten Schwert oben auf der Stele gesessen. Darunter habe sich ein Ornament befunden, das an ein Malteserkreuz erinnert habe. Eine Namens- oder Gedenktafel habe Otto Scheib nicht angebracht – bewusst, wie die CDU mitteilt: „Die Namen der Gefallenen waren bereits auf dem Ehrenfriedhof an der Rennbaumstraße verzeichnet, sodass das Denkmal eher als allgemeines Mahnmal gedacht war.“

Die Kreuz-Schwert-Konstruktion sei im Zweiten Weltkrieg zerstört worden, daraufhin sei ein einfaches Eisenkreuz aufgesetzt worden. Die Stele ist der Mittelpunkt des Kreisverkehres, den es an der Stelle seit 1937 gibt.

Bürgerinnen und Bürger seien auf die CDU zugekommen mit der Anregung, die Säule anzustrahlen. Den Vorschlag griff man auf: „Viele Gebäude werden mittlerweile nachts angestrahlt, um Akzente zu setzen. Der Berliner Platz als eine der zentralen Einfahrtsstraßen nach Opladen eignet sich hierfür aus Sicht der CDU in besonderem Maße.“