Als er gegen 7 Uhr die Fußgängerzone gereinigt habe, habe der Mann zuerst einen Knall gehört und dann einen Schmerz am Hinterkopf gespürt.
Gefährliche KörperverletzungMitarbeiter der Technischen Betriebe Leverkusen angegriffen

Ein TBL-Mitarbeiter ist am Samstagmorgen in der Opladener Fußgängerzone angegriffen worden.
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Ein Mitarbeiter der Technischen Betriebe Leverkusen (TBL) ist laut Stadtverwaltung am Samstagmorgen, 20. Juni, in Opladen angegriffen worden. Als er gegen 7 Uhr die Fußgängerzone gereinigt habe, habe der Mann zuerst einen Knall gehört und dann einen Schmerz am Hinterkopf gespürt. Er blutete.
Was genau passiert ist oder sein könnte, schreibt die Stadt nicht. Die Polizei ermittele. Aber schon am Samstagvormittag habe die Polizei einen Tatverdächtigen gefunden (38 Jahre alt) und dessen Wohnung durchsucht. Sie fanden unter anderem mehrere Softair-Waffen, eine Steinschleuder und unterschiedliche Munition.
Die Verwaltung zieht Konsequenzen: „Die TBL werden bis auf Weiteres den Bereich der Bahnhofsstraße ausschließlich mit Kehrmaschinen reinigen. Die manuelle Straßenreinigung und Entleerung der öffentlichen Abfallbehälter werden zunächst pausieren.“
Oberbürgermeister Stefan Hebbel verurteilt den Angriff: „Gewalt gegen Mitarbeitende der Stadt Leverkusen, die täglich für das Gemeinwohl und die Sauberkeit unserer Stadt im Einsatz sind, ist in keiner Weise hinnehmbar.“ Man dürfe Konflikte, Unzufriedenheit oder Meinungsverschiedenheiten niemals mit Gewalt austragen. Schließlich lebe man in einem Rechtsstaat. „Hier ist eine klare Grenze überschritten worden.“
Beschäftigte des öffentlichen Dienstes seien immer wieder Anfeindungen ausgesetzt, sagt der OB: „Beleidigungen, Bedrohungen und körperliche Übergriffe dürfen nicht als Begleiterscheinung der täglichen Arbeit hingenommen werden.“
