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Für I-DötzchenKiwanis Club Leverkusen spendet 64 neue Schulranzen an Familien

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Erwachsene und Kinder mit Schulranzen stehen vor weiteren Ranzen.

Bärbel Naumann-Klein und Klaus Gräfges (r.) vom Kiwanis-Club, Aylin Doğan, Fachbereichsleiterin Kinder und Jugend, Jessica Büchel, Leiterin der Kita Masurenstraße (v. l.), und weitere Erwachsene freuen sich mit Philipp, Gabriel, Adin und Matheo (v. l.) über ihre neuen Schulranzen.

Der Kiwanis Club hat wie seit vielen Jahren erneut Dutzende Schulranzen für Kinder aus Familien gespendet, die finanziell schlecht gestellt sind.

Wer einmal ein Kind auf seinem Weg ins erste Schuljahr begleitet hat, der weiß, wie wichtig es ist, dass es als I-Dötzchen am ersten Schultag einen „coolen“ Schulranzen auf dem Rücken hat. Weil solche Ranzen aber ziemlich teuer sind, können sich viele Familien in der Stadt deren Kauf nicht leisten. Dieses Themas nimmt sich der Kiwanis Club seit vielen Jahren an und spendet deshalb jährlich Dutzende neue Schulranzen an Familien mit Mädchen und Jungen, die im Sommer in die Schule kommen.

Am Dienstag war es wieder so weit: Kiwanis-Präsident Klaus Gräfges und Kiwanis-Mitglied Bärbel Naumann-Klein übergaben in der Kindertagesstätte Masurenstraße in Rheindorf 64 neue Schulranzen im Gesamtwert von knapp 6000 Euro. „Kein Kind soll sich aufgrund äußerer Umstände ausgegrenzt fühlen“, sagte Gräfges laut einer Mitteilung der Stadt bei der Übergabe. „Die Einschulung ist ein prägender Moment im Leben eines Kindes. Gerade zu Beginn dieses neuen Lebensabschnitts möchten wir dazu beitragen, dass alle Kinder mit Freude, Selbstvertrauen und den gleichen Voraussetzungen starten können.“

Wie wichtig der Schulranzen für den Beginn dieses neuen Lebensabschnittes der Kinder ist, betonte auch Aylin Doğan, Leiterin des Fachbereichs Kinder und Jugend in der Stadtverwaltung. „Ein Schulranzen ist viel mehr als nur eine Tasche. Für Kinder bedeutet er Zugehörigkeit und einen guten Start in die Schulzeit.“ Die Ausgaben für den Ranzen und weitere Ausstattung zum Schulstart zu stemmen, überfordert aber viele Familien. „Umso wichtiger ist dieses ehrenamtliche Engagement, das unbürokratisch und direkt bei Leverkusener Kindern ankommt.“

Der Club wählte die Schulranzen in Abstimmung mit dem Kinderparlament der Kita Masurenstraße aus. Die nötige Zahl an Ranzen stellte die Verwaltung in Absprache mit den Kindertagesstätten im gesamten Stadtgebiet fest. Zur Spende gehört nicht nur der Ranzen. Hinzu kommen ein Turnbeutel, ein gefülltes Mäppchen und eine weitere Mappe für sonstige Utensilien. Der Kiwanis Club finanziert den Kauf der Schulranzen über Spenden privater Sponsoren und das jährliche Benefizkonzert im Schloss Morsbroich. Der Club betont, dass alle Spenden zu 100 Prozent weitergegeben werden.


Einsatz zum Wohl von Kindern

Der 1915 in den USA gegründete Kiwanis Club ist nach dem UN-Kinderhilfswerk Unicef die weltweit zweitgrößte Organisation, die sich um das Wohl von Kindern kümmert. Seit 1998 lautet das Motto der Hilfsorganisation „Serving the children of the world“ („Im Dienst für die Kinder der Welt“). Der Name Kiwanis ist aus einer Sprache der amerikanischen Ureinwohner entlehnt und bedeutet so viel wie „Ausdruck der eigenen Persönlichkeit“. In Deutschland gibt es 125 Clubs mit 2500 Mitgliedern. Der Kiwanis Club Leverkusen besteht seit 1995. (ps)