An Maria-Terwiel- und Elisabeth-von-Thadden-Straße in Alkenrath solle die Einbahnstraßenregelung umgekehrt werden, wünschen Anwohnende.
Verkehr in LeverkusenEinbahnstraße in Alkenrath wird nicht umgekehrt

Aktuell wird die Einbahnstraße über die Maria-Terwiel-Straße verlassen – um das umzukehren, müsste der Kreuzungsbereich umgebaut werden.
Copyright: Stefanie Schmidt
Die SPD-Fraktion hatte gefordert, die Einbahnstraßenregelung an der Maria-Terwiel- und Elisabeth-von-Thadden-Straße in Alkenrath umzukehren. „Die aktuelle Verkehrsführung sorgt insbesondere zu Stoßzeiten für erhebliche Probleme, lange Wartezeiten und unnötige Belastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner“, erklärt Brigitte Boersch, Fraktionsvorsitzende vor dem zuständigen Stadtbezirk III. Gerade wenn der Fahrdienst Förderschüler zu und von der Hugo-Kükelhaus-Schule bringe, gebe es regelmäßig deutlichen Rückstau an der Ausfahrt aus der Maria-Terwiel-Straße. Das könne durch eine Umkehr der Verkehrsführung verbessert werden, glaubt Boersch.
Dem widerspricht die städtische Sachbearbeiterin Katharina Zager im Sitzungsraum der Villa Wuppermann: „Es stimmt, es ist in Stoßzeiten schwierig, aus der Straße rauszukommen. Aber das ist an ganz vielen Stellen der Fall, wenn man aus einer Nebenstraße auf eine Hauptverkehrsstraße fährt.“ Daher sehe die Stadt keine Notwendigkeit.
Schwierige Umsetzung
Konkret beantragt die SPD-Fraktion, künftig die Einfahrt in den Einbahnstraßenbereich über die Maria-Terwiel-Straße und die Ausfahrt über die Elisabeth-von-Thadden-Straße zu führen. Die Verwaltung soll die notwendigen verkehrsrechtlichen Anordnungen treffen, die Beschilderung anpassen und die Maßnahme zeitnah umsetzen. Nach einer angemessenen Laufzeit solle eine Evaluation stattfinden.
Alles zum Thema Schlebusch
- Landesliga SV Schlebusch erreicht drittes Unentschieden in Serie
- Verkehrsunfall Flucht vor Polizei: Mann kracht mit Auto in Bäckerei
- Verfolgungsjagd in Leverkusen Autofahrer kracht mit Ford Fiesta in Bäckerei
- Ausstellung Leverkusens Museum Morsbroich hat jetzt einen „Mutproberaum“
- Fünfte Auflage Das hat der Leverkusener Jugendstadtrat beschlossen
- Bürgerbusch Was der neue Förster im großen Leverkusener Wald machen will
- Friedhöfe in Leverkusen Wo Auferstehung und der Kampf gegen den Faschismus vereint sind
Es sei nicht damit getan, „einfach die Schilder umzudrehen“, erklärt Zager. Parkplätze sind auf die Fahrrichtung ausgelegt, die ganze Kreuzung müsste umgebaut werden, ergänzt Tiefbauchef Reinhard Schmitz. Eine Verbesserung des Verkehrsflusses sei auch nicht zu erwarten – die Polizei gehe eher von einer Verschlechterung aus. Und letztlich würde es sich auch um eine freiwillige Leistung handeln, da kein Unfallschwerpunkt vorliegt – und dafür hat die Stadt kein Geld.
„Alles, was Sie sagen, klingt einleuchtend“, sagt Brigitte Boersch daraufhin – und zieht den SPD-Antrag zurück. Die Fahrtrichtung bleibt, wie sie ist.

