An Maria-Terwiel- und Elisabeth-von-Thadden-Straße in Alkenrath solle die Einbahnstraßenregelung umgekehrt werden, wünschen Anwohnende.
AntragSPD Leverkusen will geänderte Einbahnstraße in Alkenrath

Ein Fußgängerüberweg, eine nahe Bushaltestelle und Rückstau durch die Ampelschaltung erschweren die Ausfahrt aus der Maria-Terwiel-Straße
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Die SPD-Fraktion fordert, die Einbahnstraßenregelung an der Maria-Terwiel- und Elisabeth-von-Thadden-Straße in Alkenrath umzukehren. „Die aktuelle Verkehrsführung sorgt insbesondere zu Stoßzeiten für erhebliche Probleme, lange Wartezeiten und unnötige Belastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner“, erklärt Brigitte Boersch, Fraktionsvorsitzende im zuständigen Stadtbezirk III. Die Fraktion habe „unzählige Rückmeldungen aus der Nachbarschaft“ dazu erreicht.
Anwohnende sind frustriert
Konkret beantragt die SPD-Fraktion, künftig die Einfahrt in den Einbahnstraßenbereich über die Maria-Terwiel-Straße und die Ausfahrt über die Elisabeth-von-Thadden-Straße zu führen. Die Verwaltung soll die notwendigen verkehrsrechtlichen Anordnungen treffen, die Beschilderung anpassen und die Maßnahme zeitnah umsetzen. Nach einer angemessenen Laufzeit solle eine Evaluation stattfinden.
Vor allem im Bereich der Fußgängerinsel gebe es in der Hauptverkehrszeit durch querende Fußgängerinnen und Fußgänger, haltende Busse sowie die nahe gelegene Ampelschaltung häufig extrem lange Rückstaus innerhalb der Straße. Das führe zu Frustration bei den Anwohnenden, riskanten Fahrmanövern aus Ungeduld und einer insgesamt angespannten Verkehrslage. „Mit der Drehung der Einbahnstraße lässt sich dieses Problem vergleichsweise einfach und wirkungsvoll lösen“, sagt Lena Marie Angermann, Ratsmitglied für Alkenrath und Schlebusch-West.

