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Pop-up-GeschäftNeuer Karnevalsladen in Wiesdorf verrät Kostümtrend der Session 25/26

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Seit Ende Dezember gibt es einen neuen Karnevalsladen in Leverkusen.

Seit Ende Dezember gibt es einen neuen Karnevalsladen in Leverkusen.

In der Wiesdorfer Fußgängerzone hat der Karnevalsladen „Think Jeck“ eröffnet. Geschäftsführer Frank von Ahlen hat das Konzept seiner Firma vorgestellt.

Noch gut zwei Wochen, bis der Straßenkarneval beginnt – die beste Zeit also, um sich um ein passendes Kostüm für diese Session zu kümmern. In Wiesdorf gibt es seit Ende Dezember einen neuen Karnevalsladen, in dem man sich für die fünfte Jahreszeit eindecken kann.

Die Firma „Think Jeck“ ist mit einem Pop-up-Geschäft in die Wiesdorfer Fußgängerzone gezogen. Seitdem scheint das Sortiment bei den Leverkusener Karnevalistinnen und Karnevalisten gut anzukommen. Die Kundschaft lobt vor allem die Preise und das Angebot. „Ich kaufe gerade für das Papageienkostüm passend zum Motto des Kindergartens meiner Tochter ein. Die haben hier eine große Auswahl an Accessoires“, freut sich eine Leverkusenerin. „Der Laden eignet sich auch gut, um sich als ganze Gruppe auszustatten“, ergänzt eine Dame, die Mitglied in einem Karnevalsverein ist. Das Personal sei freundlich und aufmerksam, findet sie.

Geschäftsführer Frank von Ahlen verrät, wie es zu den vergleichsweise niedrigeren Preisen kommt: „Dadurch, dass das Unternehmen mit Pop-up-Stores funktioniert, spare ich mir die Mieten für das ganze Jahr oder zum Beispiel auch die Mitarbeitenden.“ Immerhin ist „Think Jeck“ nur noch bis zum Karnevalssamstag im Lokal in der Wiesdorfer Fußgängerzone anzutreffen. Andere Pop-up-Geschäfte hat das Unternehmen in Köln, Bensberg und Bergisch Gladbach. Die Chance im nächsten Jahr in dasselbe Lokal zurückzukehren sei geringer, Leverkusen sei als Standort aber auch im nächsten Jahr wieder denkbar, so von Ahlen. Die Stadt sei „sehr karnevalsaffin“ und deswegen „ein guter neuer Standort“.

Geschäftsführer verrät: Diese Kostüme sind aktuell beliebt

Das hat sich wohl auch schon in den vergangenen Wochen seit der Eröffnung bestätigt. „Wir haben gemerkt, dass es angenommen wird“, sagt von Ahlen und freut sich dabei besonders darüber, dass die Leverkusenerinnen und Leverkusener darüber hinwegsehen, dass die Firma Merchandise-Partner des 1. FC Köln ist: „Die Leute sind sehr offen.“

Und auch die Befürchtung, der Bedarf an Kostümen könnte in Leverkusen mit dem Deiters in Opladen bereits abgedeckt sein, sieht von Ahlen als unbegründet. „Das tut dem Geschäft keinen Abbruch, denn wir haben ja auch andere Artikel“, sagt er. So finden sich bei „Think Jeck“ Angebote für Kinder, Gruppenkostüme, aber auch Outfits für Karnevalsvereine. „Wir sind lukrativ für Karnevalsvereine, weil wir die Masse anbieten und günstig sind“, so der Geschäftsführer. Neben einer klassischen Ausstattung an Kostümen – Eisbär und Löwe, Krümelmonster und Amor – bietet das Geschäft auch das Aufbügeln von Bügelbildern an. Dies sei ein Alleinstellungsmerkmal seiner Firma, betont Frank von Ahlen.

Trend: Karnevalsmaus

In dieser Session profitiert „Think Jeck“ besonders von seiner Aufbügelanlage, denn es spielt bei dem aktuellen Trendkostüm eine tragende Rolle. Angelehnt an den Hit „Karnevalsmaus“ der Band Druckluft ist es laut von Ahlen in diesem Jahr Trend, sich eine tanzende Maus auf das individuell gestaltete Kostüm – ob Rock, Jacke oder Pullover – aufbügeln zu lassen. Neben diesem Trend sei der Klassiker rot-weiß – egal in welcher Form – aber auch weiterhin beliebt.

Es scheint sich also abzuzeichnen, dass das Konzept von Think Jeck in Wiesdorf bisher funktioniert. Wie und vor allem in welchem Leverkusener Stadtteil es in der nächsten Session mit dem Geschäft weitergeht, bleibt abzuwarten.