Bau des Fahrradparkhauses beginntGratis-Parkplatz in Opladen wird gesperrt

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Innerhalb der langen Rampe hinauf zur Bahnhofsbrücke soll das dreistöckige Fahrradparkhaus entstehen. 

Leverkusen – Offiziell ist es gar kein Parkplatz, das Abstellen von Autos wird lediglich geduldet. Doch haben sich viele Autofahrer, insbesondere Pendler, die in Opladen auf den Zug umsteigen, seit der Verlegung der Güterzuggleise in Opladen in den letzten Jahren daran gewöhnt, ihr Fahrzeug auf dem freigeräumten Gelände zwischen der Bahnhofsbrücke und dem ehemaligen Busbahnhof an der Freiherr-vom-Stein-Straße abzustellen – unmittelbar am Bahnhof und auch noch kostenlos.

Damit ist nun bald Schluss. Ab dem 15. März wird das Gelände abgesperrt. Gut zwei Drittel des freigeräumten Baufeldes, auf dem irgendwann in den nächsten Jahren das Bahnhofsquartier errichtet werden soll, stehen dann in einem ersten Schritt nicht mehr fürs Parken zur Verfügung. Erste Schilder weisen bereits an der Europaallee auf die bevorstehende Sperrung hin. Grund dafür ist der Baubeginn für das Fahrradparkhaus, das innerhalb der Rampe zur Bahnhofsbrücke gebaut werden soll.

Fahrradparkhaus bietet über 400 Rädern Platz

Auf insgesamt drei Ebenen entsteht im Fahrradparkhaus Platz für insgesamt 422 Fahrräder und fünf Lastenfahrräder oder Sitzfahrräder. Die bisher vorhandenen 120 Stellplätze werden auf dem Dachgeschoss mit einem Platzangebot für 114 Fahrräder nahezu kompensiert. Dieser Bereich ist kostenfrei. Der restliche Bereich des Fahrradparkhauses steht als elektronisch gesicherte Sammelabstellanlage zur Verfügung. Die hier vorhandenen 308 Stellplätze sind über einen Code zugänglich, den man über das Internet erhält. Die Preise sollen moderat sein, angefangen von einer Tagesmiete bis hin zur Möglichkeit, einen Stellplatz ganzjährig zu mieten.

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Die Vermietung der gesicherten Abstellbereiche erfolgt über eine Servicegesellschaft, analog zur elektronischen Fahrradabstellanlage auf der Ostseite der Bahnhofsbrücke. Im Fahrradparkhaus kann das Angebot bei entsprechender Nachfrage durch Schließfächer erweitert werden.

In den Bau integriert werden eine öffentliche WC-Anlage sowie Betriebsräume für Busfahrer. Damit entsteht eine Abstellanlage, die notwendige Angebote für das Bahnhofsumfeld und insbesondere für den Zentralen Omnibusbahnhof mit aufnimmt.

Dort sollen nach der Fertigstellung bis zu 422 Fahrräder und fünf Lastenräder sicher abgestellt werden können. Auf dem bisherigen wilden Parkplatz wird dafür die Baustelleneinrichtung installiert. Auch der Rest der Fläche, zur Einmündung Lützenkirchener Straße, wird in absehbarer Zeit gesperrt werden, wenn dort der Bau des geplanten Kreisverkehrs beginnt.

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