Regionaler Sirenen-Probealarm am 6. Dezember wird auch in Leverkusen zu hören sein.
ProbealarmAm Samstag heulen in Leverkusen die Sirenen

Probealarm: Sirenen heulen landesweit
Copyright: Rolf Vennenbernd/dpa
Am Samstag, 6. Dezember, findet ab 12 Uhr eine regionale Sirenen-Probealarmierung statt. Zeitgleich mit der Stadt Köln und dem Rheinisch-Bergischen Kreis werden auch in Leverkusen die stationären Sirenen getestet.
In Leverkusen decken insgesamt zwölf Sirenenanlagen einen Bereich von etwa zwei Kilometern Tiefe um den Chempark, das Industriegebiet Fixheide und Schlebusch sowie die Rheinanlieger in Rheindorf und Hitdorf ab.
Drei Signale von je einminütiger Dauer werden von der Feuerwehrleitstelle in jeweils fünfminütigem Abstand voneinander ausgelöst:
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- 12 Uhr: eine Minute Dauerton - Bedeutung: „Entwarnung“
- 12:06 Uhr: eine Minute auf- und abschwellender Heulton – Bedeutung: „Warnung“
- 12:12 Uhr: eine Minute Dauerton - Bedeutung: „Entwarnung“
Im Ernstfall - zum Beispiel bei Großschadensereignissen in der chemischen Industrie - bedeutet das Sirenensignal: Gebäude aufsuchen, Türen und Fenster schließen, Lüftungsanlagen abschalten und auf Rundfunkdurchsagen bei Radio Leverkusen oder WDR2 achten.
Neben den Sirenen wird durch die Leitstelle der Leverkusener Feuerwehr die Warn-App Nina ausgelöst. Der Cell Broadcast wird bei der Probealarmierung am Samstag nicht bedient. Mit dem Ausspielen der Warnmeldung über die Nina-Warn-App wird einerseits die technische Funktion des Systems getestet. Andererseits dient diese dazu, die Bevölkerung über den Grund für das Auslösen der Sirenen, den Probealarm, zu informieren.

