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Unverständnis bei Anwohnern
Aldi Nord schließt Filiale in Bergneustadt

Aldi Symbolbild Filiale (1)

Ein Blick in eine Aldi-Filiale (Symbolbild)

Bergneustadt – Ab Donnerstag, 24. November, ist die Filiale von Aldi Nord im Stadtteil Klein-Wiedenest Geschichte. Entsprechende Gerüchte zur Schließung des Standortes an der Henneweide hat die Essener Konzernzentrale auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigt.

Zugleich weist das Unternehmen darauf hin, dass eine Woche später, am 1. Dezember, die neue Filiale in Bergneustadts „Neuer Mitte“ an der Ecke Othestraße/Kölner Straße eröffnen wird. Aldi Nord betont, dass „alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der neuen Filiale oder in umliegenden Filialen weiterbeschäftigt werden“.

Bergneustadt: Nachbarschaft von Aldi-Schließung nicht begeistert

Die Nachbarschaft in Klein-Wiedenest ist dem Vernehmen nach wenig begeistert von der nun getroffenen Entscheidung, die zuletzt häufig für Gesprächsstoff gesorgt hatte. „Die Filiale ist ein wichtiger Standort für die tägliche Grundversorgung und gleichzeitig ein sozialer Treffpunkt“, findet etwa Axel Ehrhardt.

Der Anwohner der Henneweide verweist auf den „hohen Anteil alter Menschen in der Umgebung des bisherigen Aldi-Marktes“. Für sie werde der Einkaufsweg nun länger – etwa zur Netto-Filiale an der Kölner Straße und erst recht zum neuen Aldi-Standort im Zentrum.

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Was mit dem Gebäude an der Henneweide geschieht, ist noch unklar. Nach Informationen unserer Zeitung hat die Deutsche Post DHL Group Interesse angemeldet. „Mit Blick auf die Brief- und Paketzustellung in Bergneustadt könnte dieses Objekt durchaus von Interesse für uns sein, es gibt aktuell aber nichts Konkretes, geschweige denn Spruchreifes“, hält sich der Konzern indes noch bedeckt. (sfl)

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