Über 30 Kinder der Schule aus Oberbantenberg nahmen an dem Tennistraining im Rahmen des Schulsports teil
TennisDer TSV Ründeroth bot Training für Mädchen und Jungen der Hugo-Kükelhaus-Schule an

Saskia Hombach-Fortmann hatte die Idee zu dem Projekt und leitet das Training mit den Schülerinnen und Schülern.
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Mit dem Start in die Sommerferien endete auf dem Tennisplatz in Ründeroth ein Projekt, von dem alle Beteiligten hoffen, dass es im neuen Schuljahr weitergeht. Im April hatten die Oberbantenberger LVR-Hugo-Kükelhaus-Schule für körperliche und motorische Entwicklung und die Tennisabteilung des TSV Ründeroth „Vorteil Teilhabe“ ins Leben gerufen. Seitdem haben über 30 Schülerinnen und Schüler jeden Mittwoch unter der Leitung von Saskia Hombach-Fortmann mit viel Begeisterung Tennis trainiert.
Die Tennistrainerin und Sonderpädagogin an einer Kölner Grundschule hatte die Idee zu dem Projekt. Saskia Hombach-Fortmann sprach David Lenzen, Lehrer an der Kükelhaus-Schule an, dessen Kinder sie in einer ihrer anderen Mittwochsgruppen trainiert. Bis heute ist David Lenzen begeistert, wie problemlos und schnell anschließend alles vonstatten ging. Sowohl an der Schule, wo das Training im Rahmen der Sportstunde angeboten wurde, als auch im Verein.
Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Verein klappte schnell und Reibungslos
Auf die Anfrage in der Schule, wer überhaupt Interesse habe, am Tennistraining teilzunehmen, meldeten sich direkt über 30 Mädchen und Jungen. Mit Sven Nitsche, Abteilungsleiter Tennis im TSV Ründeroth, wurde alles in die Wege geleitet. Finanziell unterstützt von der Volksbank Oberberg wurden Übungsnetze, druckreduzierte und damit langsamere Bälle angeschafft und die Trainerstunden finanziert.
Damit traten die Mädchen und Jungen der Klassen drei bis zehn an und manche erwiesen sich als echte Talente. Im Gegensatz zum Mannschaftssport sei Tennis ohne Körperkontakt und eine Kopfsportart, die sehr fokussiert gespielt werde, so Lenzen.
Für Trainerin Saskia Hombach-Fortmann ist das Projekt ein Herzensding
Für Saskia Hombach-Fortmann ist das Training ein „echtes Herzensding“. Die Idee sei ihr gekommen, als sie ihre sechsjährigen Nichte, die das Down-Syndrom hat, auf dem Tennisplatz trainierte und sah, wie viel Spaß das kleine Mädchen hatte. „Die Schüler bewegen sich, sind raus aus der Turnhalle an der frischen Luft und sie sind sehr diszipliniert“, beschreibt die Tennis-Trainerin. Direkt nach dem ersten Training hätten sie die Kinder gefragt, ob sie am nächsten Mittwoch wieder da sei, erzählt sie und sagt, dass es von Anfang an gepasst habe.
Beim Training mit den Schülern unterstützen sie neben David Lenzen auch dessen Kollegen Viola Lüdenbach und Steffen Hentschel. Hentschel spielt mit den Tennis-Herren 55 des TC Grün-Gold Bensberg in der Mittelrheinliga. Wie die Kollegen freut auch er sich, dass die Schüler so viel Spaß haben, an einem Sport, der einiges an Koordination von ihnen erfordert. Der aber auch direkt zu Ergebnissen führt.
„Das Angebot steht und fällt mit den Initiatoren, die die Kinder betreuen“, sagt Werner Heissner, Vorsitzender des TSV Ründeroth. Das Projekt habe für alle Beteiligten einen Mehrwert, erklärt er und kann sich vorstellen, dass es weitergeführt wird.
David Lenzen jedenfalls würde sich freuen, wenn es nach den Sommerferien weitergehen würde, am liebsten erneut im Rahmen der Sportstunde.
