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Am 23. MaiMarkt der Vielfalt und Festival gegen Rechts im Gummersbacher Stadtgarten

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Vor der aufgebauten Bühne im Gummersbacher Stadtgarten, hören Besucher des Festivals dem Chor der anatolischen Stimme zu.

Vor einem Jahr fand die Veranstaltung ebenfalls im Gummersbacher Stadtgarten statt.

Am 23. Mai findet im Gummersbacher Stadtgarten wieder ein großer Aktionstag für Demokratie, Menschenwürde, Vielfalt und Zusammenhalt statt.

Zu einem Tag für Demokratie, Menschenwürde, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt lädt der Verein Kultur-Konter Oberberg gemeinsam mit zahlreichen Partnern für Samstag, 23. Mai, dem Tag des Grundgesetzes, ab 14 Uhr in den Gummersbacher Stadtgarten ein. Dort findet erneut ein Markt der Vielfalt und Demokratie sowie ein Festival unter dem Motto „Love Music – Hate Fascism“ statt. Der Tag wird laut, bunt und soll klares Zeichen gegen Rechts sein, teilen die Veranstalter mit.

Besucherinnen und Besucher erwarten im Stadtgarten unter anderem Informationsstände, Mitmachangebote, Wortbeiträge und Musik. Initiativen, Bündnisse, Beratungsstellen, Gewerkschaften, Organisationen und junge Menschen aus der Region sind vor Ort und zeigen, wie vielfältig das Engagement in Oberberg ist. „Im Mittelpunkt stehen Austausch, Vernetzung und eine starke gemeinsame Botschaft: Demokratie lebt davon, dass Menschen sie aktiv gestalten“, heißt es.

Beim Festival treten regionale und überregionale Künstler auf

Beim Festival treten regionale und überregionale Künstlerinnen und Künstler auf und spielen Musik aus den Genres Folk, Ska-Punk, Pop und politischem Punk. Auf der Bühne stehen Bratsche, Big Stroke, Angelic in Jeans, BSK sowie das Duo Blumengarten als Headliner.

Der Markt der Vielfalt lädt derweil dazu ein, Initiativen und Angebote aus dem Oberbergischen Kreis kennenzulernen. Hier können die Gäste nicht nur ins Gespräch kommen, sondern auch Kontakte knüpfen. Die Veranstaltung richtet sich an Menschen aller Generationen. Am Nachmittag gibt es Angebote für Kinder und Familien. Am Abend steht das Musikprogramm im Mittelpunkt. Bei der Planung werde zudem besonderer Wert auf Inklusion, Diversität und niedrigschwellige Teilhabe gelegt, betonen die Veranstalter.

Verein Kultur-Konter Oberberg koordiniert die Veranstaltung

Der Verein Kultur-Konter Oberberg  übernimmt die Planung und Koordination der Veranstaltung bereits zum vierten Mal. Beteiligt sind unter anderem „Oberberg ist bunt, nicht braun“, das Netzwerk gegen Rechts des Oberbergischen Kreises und weitere Bündnisse für Demokratie im Kreis, Omas gegen Rechts Gummersbach, Jugendverbände demokratischer Parteien und die Studentenschaft vom Campus Gummersbach der TH Köln, Oberberg steht auf gegen Rechts, migrantische Selbstorganisationen wie die Alevitische Gemeinde, die Caritas mit Integrationsagentur, Vielfalt viel Wert und die Antidiskriminierungsstelle des Kreises, das Aktionsbündnis „Oberberg bewegt sich gegen Rechts“, KBAN – Kein Bock auf Nazis sowie Kunstschaffende und   Kulturakteure aus Oberberg.

Unterstützt wird der Tag durch die Amadeu-Antonio-Stiftung, das Netzwerk gegen Rechts, „Oberberg ist bunt“, einem Fraktionverein des Bundestages sowie Oberberg steht auf gegen Rechts. Das Festival ist kostenlos. Da die Standplätze begrenzt sind, wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen. (lth)