Der Oberbergiche Kreis führt zum Dienstag, 1. September, neue Einsatzkleidung in leuchtendem Gelb ein
Neue DienstkleidungDer Notarzt kommt in Oberberg künftig in Neongelb

Farbwechsel: Die neue Einsatzkleidung wird ab Dienstag getragen.
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Seit Jahrzehnten verbinden die Menschen den Rettungsdienst zwischen Morsbach und Lindlar mit orangeroter Einsatzkleidung. Damit ist nun Schluss, ab dem kommenden Monat kommen die Notärzte und ihre Helfer in neongelber Montur. Der Oberbergische Kreis hat in dieser Woche die neue Einsatzkleidung vorgestellt, die am 1. September auf allen Rettungswachen im Kreisgebiet eingeführt wird. Ausgerüstet werden dann insgesamt mehr als 400 Frauen und Männer.
Wie Robin Hagen, Projektleiter des Kreises bei der Beschaffung, betont, gaben letztlich Sicherheitsaspekte den Ausschlag für den Wechsel hin zur Warnfarbe Neongelb. „Unsere Einsatzkräfte arbeiten nicht nur in Wohnungen, sondern sind bei Notfällen auch im Freien und unter schwierigen Witterungs- und Sichtverhältnissen im Einsatz. Gerade dort ist eine möglichst gute Sichtbarkeit entscheidend.“ Ganz neu ist das knallige Gelb für die oberbergischen Rettungsdienstler ohnehin nicht – in den vergangenen Jahren hat der Kreis seine Rettungsfahrzeuge bereits mehr und mehr mit auffälligen gelben Markierungen zugunsten der Sichtbarkeit ausgestattet.
Auswahl dauerte Monate
Aus Sicht der Kreisverwaltung ist es daher nur konsequent, neben den Autos auch die Menschen farblich zu schützen.
Wie Robin Hagen weiter berichtet, stand vor der Entscheidung für die neue Montur ein mehrmonatiger Prozess, in den die Mitarbeitenden eingebunden wurden und die Kleidung verschiedener Hersteller in der Praxis auf Herz und Nieren testeten. Das Siegermodell, so versichert der Kreis, zeichne sich durch atmungsaktive Materialien und ein angenehmes Tragegefühl aus. Anzahl, Größe und Position der Taschen seien so gewählt worden, dass häufig benötigte Ausrüstung schnell und unkompliziert erreichbar sei. Und: Besonderen Komfort verspricht sich der Kreis von den in die Hosenbeine integrierten Kniepolstern, vor allem bei den für den Rettungsdienst typischen Tätigkeiten in kniender Position.
Ralf Schmallenbach, für die Retter zuständiger Dezernent der Kreisverwaltung, sieht es so: „Mit der neuen Einsatzkleidung schaffen wir eine weitere wichtige Voraussetzung dafür, dass unsere Mitarbeitenden auch unter schwierigen Bedingungen möglichst gut sichtbar und geschützt sind.“
