Nach dem Dachbrand am Samstag musste die Feuerwehr in Hückeswagen erneut ausrücken, die B237 wurde für mehrere Stunden gesperrt.
FeuerwehrDachbrand in Hückeswagen flammt einen Tag später erneut auf

Erneut rückte die Feuerwehr zu dem Wohnhaus aus, nachdem Passanten Rauchentwicklung bemerkt hatten.
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Erneut ist die Feuerwehr am Sonntagnachmittag zu einem Wohngebäude an der B237 in Höhe der Westenbrücke ausgerückt. Passanten hatten gegen 17 Uhr eine Rauchentwicklung an dem Gebäude bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Bereits am Vortag waren dort Einsatzkräfte bis in die späten Abendstunden mit der Bekämpfung eines Dachbrandes beschäftigt gewesen.
Für die Dauer des Einsatzes musste die Bundesstraße erneut für mehrere Stunden gesperrt werden. Im Einsatz waren rund 50 Kräfte des Löschzugs Stadt sowie der Löschgruppen Holte und Straßweg. Am Samstag hatten zusätzlich Einsatzkräfte aus Herweg sowie zwei Einheiten aus Wipperfürth unterstützt.
Vor Ort stellte sich heraus, dass der Brand im Dachbereich des derzeit im Umbau befindlichen Wohnhauses erneut aufgeflammt war. Nach Angaben von Einsatzleiter Mathias Pohl waren am Vortag umfangreiche Maßnahmen durchgeführt worden, um mögliche Glutnester aufzuspüren und abzulöschen.
Auch beim zweiten Einsatz entschieden sich die Einsatzkräfte für ein gründliches Vorgehen. Dafür wurde auf einer Fläche von rund 18 bis 20 Quadratmetern Dämmmaterial aus der Dachkonstruktion entfernt. Dabei handelte es sich laut Pohl um Naturfaserwolle, die nur eingeschränkt wasserdurchlässig sei.
Die Eigentümer des Gebäudes hatten den entstandenen Schaden bereits zuvor gemeinsam mit einem Versicherungsvertreter begutachtet. Mit dem erneuten Aufflammen des Brandes hatte offenbar niemand gerechnet.
Während des Einsatzes war auch die Polizei vor Ort. Nach Angaben der Beamten versuchte ein Motorradfahrer trotz der Straßensperrung den abgesperrten Bereich zu passieren. Die Polizei schritt ein und klärte den Mann über die geltenden Regelungen auf.
