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Für den guten ZweckHobbygärtner aus Wipperfürth will fünf Tonnen Zucchini spenden

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Hobbygärtner erntet Zucchini für Spenden an Tafeln

Marc-Daniel Berger spendet seine Ernte für gute Zwecke.

Vom heimischen Beet zur Fünf-Tonnen-Ernte: Wie ein gelernter Elektriker aus dem Bergischen Land mit massenweise Zucchini die Tafeln unterstützt – und von dem Gemüse schwärmt.

Es begann als kleines Gartenprojekt und wurde zu einer XXL-Gemüseernte: Ein Hobbygärtner im Bergischen Land baut tonnenweise Zucchini für den guten Zweck an. Marc Berger, gelernter Elektriker, gibt sein Gemüse seit Jahren an Tafeln und soziale Einrichtungen weiter.

Mit den Jahren wurde die Aktion immer größer – mittlerweile ist die Anbaufläche rund 1000 Quadratmeter groß. 2026 liege das Ziel bei fünf Tonnen Zucchini, sagt Berger der Deutschen Presse-Agentur. „Ich denke, das werden wir auch erreichen.“

Wie es dazu kam? Er habe einst angefangen, bei der Tafel ehrenamtlich zu helfen und unter anderem Gemüse aus Supermärkten abgeholt, erzählt Berger. Ebenso irgendwann aus dem eigenen Garten. „Da habe ich schnell gemerkt, dass die Zucchini sehr, sehr ertragreich ist.“ Eine Idee war geboren. Ertrag und Anbaufläche wuchsen. Im Internet suchte er nach weiteren Unterstützern.

Wunder-Gemüse Zucchini: robust, ertragreich, vielseitig

Von der Zucchini schwärmt Berger geradezu. „Sehr robust, sehr ertragreich und auch vielseitig“, sagt er. „Man kann die Zucchini von roh bis gebraten, gedünstet, getrocknet oder eingelegt verwenden.“ Sogar Brot könne man damit backen.

Geerntet wird in Wipperfürth bereits seit Juni, noch ist die Saison aber nicht vorbei. In Spitzenzeiten fielen laut Berger alle zwei Tage rund 400 Kilogramm Zucchini an. Über eine WhatsApp-Gruppe organisiert er gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern die Einsätze auf dem Feld. Mehrere Medien haben bereits über ihn berichtet.

Die Aktion mache ihm einfach Spaß, sagt der 39-Jährige. Gleichzeitig sehe er eine Verpflichtung darin, Menschen zu helfen. (dpa/red)